Seit der Michael-Jackson-Doku "Leaving Neverland" ist der Missbrauchsskandal um den verstorbenen King of Pop Michael Jackson neu entflammt. Wade Robson und James Safechuck beschuldigen die Ikone, sie als Kinder sexuell missbraucht zu haben. Nun wurde auch Aaron Carters Name in diesem Zusammenhang mit ins Spiel gebracht.

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Jetzt ist auch noch Aaron Carter in die neuaufgeflammten Missbrauchsvorwürfe rund um Michael Jackson involviert. Auf einem Twitter-Account, der unter Wade Robsons Namen lief und mittlerweile wieder gelöscht wurde, wurde behauptet, auch der kleine Bruder von Nick Carter sei ein Opfer von Michael Jackson gewesen. "TMZ" hakte bei dem Musiker nach – der den verstorbenen King of Pop sofort in Schutz nahm. Seiner Meinung nach sei er unschuldig.

Aaron Carter steht hinter Michael

"Ich hatte die beste Zeit meines Lebens mit Michael. Ich war 15 Jahre alt. Er hat sich mit mir hingesetzt und mir gesagt, ich solle mich fokussieren und alles geben für meine Zukunft. Ich habe Michael idealisiert, genauso wie Wade Robson und der andere Typ, wie auch immer er heißt", erklärt Aaron im Video-Interview. Er selbst habe viel Zeit mit Michael verbracht, sogar in seinem Schlafzimmer – passiert sei jedoch nie etwas.

Deshalb sind Wade Robson und James Safechuck in seinen Augen auch nichts Anderes als Lügner: "Ihr seid erwachsene Männer. Als Michael noch am Leben war, habt ihr seinen Arsch geküsst. Ihr habt für ihn ausgesagt. Und jetzt wo er tot ist, kommt ihr mit sowas um die Ecke? Nein. Alles was ihr macht, ist auf dem Grab einer Ikone herumtrampeln. Warum habt ihr das nicht gesagt, als er noch am Leben war? Als die Anschuldigungen aktuell waren? Ich kann es nicht verstehen."

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Warum erst jetzt?

Deshalb will Aaron Carter auch nicht, dass sein Name in diesem Zusammenhang fällt. "Ich bin der Falsche für sowas. Ihr könnt froh sein, dass ich etwas zu verlieren habe, sonst würde ich euch nämlich eine reinhauen. Michael war für euch da und jetzt behauptet ihr, er hat euch belästigt. Es fällt mir schwer das zu verstehen, vor allem, weil ich komplett andere Erfahrungen mit ihm gemacht hab", wettert er weiter im Interview.

Wade Robsons Anwalt ließ derweil verlauten, dass es sich bei dem Twitter-Account um einen Fake-Account gehandelt haben muss, mit dem sein Mandant jedoch nichts zu tun gehabt habe. (bl)  © spot on news