Boris Becker absolvierte einen öffentlichen Auftritt in Hamburg. Dabei ging es offiziell um das Thema Gesundheit. Doch der Tennisstar plauderte auch über Privates.

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Bei einer Veranstaltung im berühmten Hamburger Edelhotel Atlantic sollte Boris Becker eigentlich über seine Gesundheit sprechen. Die Wochenzeitung "Die Zeit" hatte den Sportler zu einem Gesundheitsconvent eingeladen. Das Thema lautete: "Mein Leben am Limit – was der Gesundheit guttut und was nicht". Am Ende gab Boris Becker den aufmerksam lauschenden Zuschauern aber auch tiefe Einblicke in sein Seelenleben.

Zwei künstliche Hüftgelenke, versteiftes Sprunggelenk

Zum Thema Gesundheit kann die einstige Tennisikone einiges beisteuern. So berichtete Boris Becker im Interview auch über die Härte seines Sports – und den Preis, den er für den Erfolg zahlen musste: Vor wenigen Jahren wurden ihm zwei künstliche Hüftgelenke eingesetzt.

Später wurde er auch noch an einem kaputten Sprunggelenk operiert. Der Star trägt es mit Humor: "Ich passe in keinen Abendschuh mehr. Ich bin froh, dass Turnschuhe heute trendy sind."

Tiefe Einblicke in das Seelenleben einer Tennislegende

Doch natürlich kam der Moderator auch auf die Tiefschläge in Beckers Leben zu sprechen. Nach seinen privaten Turbulenzen gefragt, zeigte sich Becker kämpferisch. Er sagte Sätze wie: "Ich bin froh, wo ich heute bin" oder "Ich bin neugierig und lebensbejahend." Er bereue in seinem Leben nichts.

Details zu seiner finanziellen Pleite gab er hingegen nicht preis, denn in der Veranstaltung sollte es ja in erster Linie um das Thema Gesundheit gehen. Das nahmen ihm die Zuhörer aber auch nicht übel, im Gegenteil: Viele reagierten auf Beckers Aussagen mit Sympathie und Applaus.

Seine Kinder geben ihm den größten Halt

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam Boris Becker dann auch auf das gute Verhältnis zu seinen Kindern zu sprechen, besonders zu seiner 18-jährigen Tochter Anna Ermakova, zu der er einen sehr guten Draht habe.

Aber auch mit seinem ebenfalls 18-jährigen Sohn Elias könne er sich richtig gut austauschen. Das Schöne sei ja auch, dass man, wenn man selbst viel erlebt habe, seine Kinder daran teilhaben lassen kann. Versöhnliche Töne zum Ende eines denkwürdigen Abends.  © 1&1 Mail & Media / CF