Um Gleichberechtigung und Vielfalt der Sexualität zu feiern, muss es nicht immer ein buntes, ausgeflipptes Outfit sein. Das beweist Kelsey Ellison als Hermine Granger - die gar nicht so unscheinbar ist, wie man meint ...

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Am Wochenende fand in London die farbenfrohe Pride-Parade statt, die Menschen aller Sexualitäten feiert - ob lesbisch, schwul, bisexuell oder Transgender (LGBT). Bekanntermaßen dreht sich dort alles um bunte Regenbogenfarben, ausgeflippte Looks und gute Stimmung.

Doch eine junge Frau trug statt eines bunten Kostüms ein schwarzes Outfit inklusive Umhang - sie ging als Hermine Granger aus "Harry Potter". Und trotzdem wurde sie zum Hingucker des Publikums!

Denn ein Video, das eine Zuschauerin auf Twitter teilte, zeigt das Mädchen namens Kelsey Ellison (25), wie es als unscheinbare Hermine mit Zauberstab ausgestattet plötzlich völlig losgelöst tanzt - mitten auf der Straße! Um sie herum hat sich ein Menschenkreis gebildet, die Zuschauer jubeln und tanzen vor Begeisterung.

Doch was hat es damit auf sich?

So ganz konnten sich die Zuschauer den coolen Tanz-Auftritt als Zauberlehrling aber nicht erklären. Via Twitter beantwortet Ellison - selbst bekennende Harry-Potter-Liebhaberin - kurzerhand alle offenen Fragen:

Warum war ich auf der Pride als Hermine?

  • Leute haben mich danach gefragt
  • Ich bin bisexuell
  • Der Tanz-Stil ist „Voguing“, er wird in der Schwulenkultur gefeiert und wurde von schwarzen schwulen Männern erfunden
  • Hermine würde sich meiner Meinung nach für LGBTQ und ihre Rechte einsetzen und sie unterstützen
  • Ich nehme mich selbst nicht zu ernst

Kelsey Ellison scheint genau zu wissen, wie man für Aufmerksamkeit im Netz sorgt. Denn sie ist im Internet keine Unbekannte - die Youtuberin, die über 125.000 Abonnenten hat, wurde schon mehrmals als tanzende Hermine gefilmt.

Es ist also selbstverständlich, dass auch dieses ausgeflippte Video binnen weniger Stunden viral ging und das Netz eroberte.

Damit ist nicht nur Kelsey Ellison um einiges berühmter geworden - mit ihrer Nachricht hinter der Idee konnte sie auch auf ihre ganz eigene Weise auf mehr Gleichberechtigung und Vielfalt aufmerksam machen.  © spot on news