Eigentlich wollten James Packer und Mariah Carey Ende 2016 heiraten. Doch angeblich soll die bevorstehende Hochzeit geplatzt sein, weil Mariah zu hohe Geld-Forderungen für den Ehevertrag stellte.

Dass die gute Mariah Carey (46) eine Diva mit ausgeprägten Starallüren ist, ist bekannt. Wie allmählich durchsickert, ist die geplante Ehe mit dem australischen Milliardär James Packer (49) nicht allein an irgendeinem Tänzer gescheitert, sondern vielmehr an Mariahs Forderungen im 100 Seiten starken Entwurf des Ehevertrages.

Eine Diva im Geld-Rausch

Anfang des Jahres hatte sich die Pop-Diva mit dem Mehr-Oktaven-Organ mit dem schwerreichen Kasinobetreiber aus Down Under verlobt. Der Ring dazu funkelte an ihrer Hand und soll rund 9 Millionen Euro gekostet haben.

Packer ließ sich also nicht lumpen, aber mit der angeblichen Gier und Shopping-Terror der drallen Diva hat der Mann dann wohl nicht gerechnet. Damen wie Mariah muss man sich was kosten lassen, aber was die US-Sängerin so aufrief, war dann des Guten doch etwas zu viel.


Auszüge aus dem zum Glück nicht zustande gekommenen Ehevertrag: Im Falle einer Scheidung sollte MC 6 Millionen Dollar (5,4 Millionen Euro) für jedes volle Ehejahr erhalten, maximal 27 Millionen Dollar, 30 Millionen Euro.

Laut "TMZ" wies die Diva dieses Angebot als "schäbig und beleidigend" zurück. Sie fordert glatte 45 Millionen Dollar, 50 Millionen Euro, egal wie lange das Ehe-Martyrium des James Packer gedauert hätte.

Mariahs Forderungen

Unsereinem wäre schon bei den anderen Forderungen der Kragen geplatzt, doch für James war erst diese letzte Forderung der Dealbreaker und Showstopper.

Der Reihe nach: Mariah verlangte nach einem Privatjet für sich, ihre Kids und Nannys, nach Kreditkarten (logischerweise ohne Limit) für sich und ihre Entourage, nach der Übernahme der Shoppingkosten für Kleidung, nach handgeschriebenen Liebesbotschaften bei Präsenten, die mehr als 250.000 Dollar wert sind – Botschaften, die im Fall der Fälle eine Rückforderung unmöglich gemacht hätten, da sie als Geschenk ausgewiesen sind.

Ein Ende mit Schrecken

All das erschien dem guten James so krass unromantisch, dass er wenige Wochen vor der Eheschließung die Reißleine zog. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende mit einer wie Mariah an der Seite. Natürlich wurde dann urplötzlich ein lustiges Knäblein wie Bryan Tanaka (33) aus dem PR-Hut gezaubert. Der Tänzer aus ihrem Ensemble soll der eigentliche Trennungsgrund gewesen sein.

In Focus Online stand dann die Frage der Fragen: "Ist das der 'verrückteste Ehevertrag' aller Zeiten?" Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Ja, mir jedenfalls ist kein impertinteres Vertragswerk bekannt.

Tschüss, Mariah, und Euch allen einen geschmeidigen Wochenstart...

Christian Schommers  © top.de