Michael J. Fox hat seit Jahren mit der unheilbaren Parkinson-Krankheit zu kämpfen. Seinen persönlichen Tiefpunkt erlebte er jedoch 2018 – mit zerschmettertem Arm auf dem Küchenboden liegend.

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Michael J. Fox ist Optimist durch und durch. Trotz Parkinson-Diagnose im Jahr 1991 meistert der "Zurück in die Zukunft"-Star das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Der letzte Rückschlag kostete den 59-Jährigen jedoch jede Menge Kraft.

2018 habe er seinen persönlichen Tiefpunkt erlebt, wie er nun in der US-amerikanischen Fernsehshow "Good Morning America" erzählte.

Mit der unheilbaren Schüttelkrankheit, die in dem langsam fortschreitenden Verlust von Nervenzellen begründet liegt, scheint sich der Schauspieler arrangiert zu haben. Mit seinem eigenen Leichtsinn allerdings nicht.

2018 wurde Fox wegen eines Tumors an der Wirbelsäule operiert, der Eingriff glückte. Dennoch musste der Schauspieler in einer viermonatigen Therapie das Laufen wieder neu erlernen. Auch das offenbar kein Problem für den Optimisten.

Dann passierte es. Fox kehrte für die Dreharbeiten zu Spike Lees Sci-Fi-Film "See You Yesterday" frühzeitig von einer Familienreise zurück. Es sei das erste Mal seit der Operation gewesen, dass er auf sich allein gestellt war. Er traute sich dies zu. Ein Fehler?

Michael J. Fox über seinen Tiefpunkt

Im Jahr 2018 wurde der an Parkinson erkrankte Schauspieler "unvorsichtig". © YouTube

Der Schauspieler rutschte eines Morgens auf dem Fliesenboden der Küche aus und zerschmetterte sich nach eigener Aussage den Arm. "Ich lag mit meinem gebrochenen Arm auf dem Boden […] und wartete darauf, dass der Krankenwagen kam", erinnerte sich Fox. "Das war mein Tiefpunkt."

Heute ärgert sich Michael J. Fox über sich selbst

Über das Unglück sagt der Schauspieler heute: "Es war so sinnlos, dumm und vermeidbar." Er sei schlichtweg unvorsichtig gewesen. Dabei wisse der 59-Jährige genau, dass er "nicht einfach aufstehen und losgehen" könne. "Ich muss erst nachdenken, dann gehen", erklärte Fox die Auswirkungen der Krankheit auf seinen Körper.

Was den Schauspieler wohl besonders wurmen dürfte: "Alle waren sehr vorsichtig mit mir und warnten auch mich, vorsichtig zu sein." Hätte er nur einmal auf sie gehört. Dennoch sollte Fox' Tief nicht von Dauer sein.

Ein Ratschlag seines mittlerweile verstorbenen Schwiegervaters, dem Vater von Ehefrau Tracy Pollan, habe ihm Kraft und Motivation gegeben. "Es wird besser, Kleiner, es wird besser", gab Fox die aufmunternden Worte im Interview wieder. "Das Letzte, was dir verloren geht, ist die Zukunft." Ebenjener Optimismus sei es gewesen, der dem Schauspieler letztendlich aus der Krise geholfen habe.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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