Nach dem schlimmen Drogen-Kollaps von Mischa Barton (31) erzählt Freundin und Schauspielerin Anna Beletzki (27), wie schlimm es hinter den Kulissen wirklich aussieht.

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Vergangenes Wochenende wollte Mischa Barton mit Freunden ihren Geburtstag feiern, doch die so fröhlich gestartete Sause endete für die Schauspielerin in einem Horrortrip. Jemand hatte ihr einen gefährlichen Drogencocktail in den Drink geschüttet, woraufhin Mischa völlig austickte, schließlich kollabierte und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden musste.

Jetzt meldete sich die deutsche Schauspielkollegin und Freundin Anna Beletzki zu Wort und erzählte dem Promi Magazin "OK!", wie schlimm es um den "O.C. California"-Star wirklich steht. Beide kennen sich durch ihre gemeinsame Agentur in Los Angeles.

Mischa leidet unter hohem Druck

"Der Druck hier ist so hoch. Du arbeitest mit deinen Emotionen, musst auf Knopfdruck funktionieren. Da brauchst du ein Umfeld, eine Familie, wo du dich fallen lassen kannst. Wenn dir aber nur alle Vorwürfe machen, deine eigene Mutter dich sogar betrügt, dann versinkst du", berichtet die deutsche Freundin. Das besonders Tragische: Mischa und ihre Mutter haben miteinander gebrochen. Die beiden haben schon länger keinen Kontakt mehr.

Der unverschuldete Kollaps ist nur das dicke Ende eines Hollywood-Schicksals voller Hochs und Tiefs. An den frühen Ruhm durch eine Hauptrolle bei der Erfolgsserie "O.C. California" (2003-2007) konnte die damals 17-Jährige nicht mehr anschließen. Es folgten Drogenexzesse, gescheiterte Comeback-Versuche und das Abrutschen in gefährliche Jo-Jo-Fallen. So pendelte Mischa zwischen extrem dünn bis ungesund aufgedunsen figurentechnisch zwischen allen Extremen.

Freundin erlebte den Absturz mit eigenen Augen

Anna erlebte den Absturz von ihrer Freundin mit eigenen Augen. Mischa hat viel mit falschen Freunden und Trittbrettfahrern zu tun, die es allerdings nur auf ihren O.C.-Fame abgesehen haben. "Mischa hat immer nach Menschen gesucht, die ihr Halt geben. Aber irgendwann merkt man, die wollen einen doch nur ausnutzen. Das Einzige, was vermeintlich noch Lebensenergie gibt, sind die Drogen."

Aller Voraussicht nach wird Mischa längere Zeit in der Einrichtung bleiben, wo sie hoffentlich wieder lernen wird, Halt und Liebe ohne Drogen zu finden. (zym)   © top.de

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