Es ist eine ganz große Liebesgeschichte: Patrick Stewart (76) ist schwer in seine Pflege-Pitbullhündin verliebt.

Er ist ein gefeierter Weltstar – und sie sein wohl treuester Fan: Pitbullhündin Ginger Gurl. Erst vor wenigen Wochen kam die Hündin mit dem großen Kopf und den liebevollen Augen über die Tierschutzorganisation "Wags and Walks" aus Los Angeles ins Leben des Schauspielers.

Ginger spielt die Hauptrolle

Seitdem herrscht Ausnahmezustand im Haus des "X-Men"-Darstellers. Sonntags liegen die beiden zusammen faul im Bett, der abendliche Spaziergang ist zum Ritual der beiden geworden und wenn Patrick Stewart in den Pool springt, will die Hündin einfach nicht von seiner Seite weichen.

Schon jetzt sagt er: "Ginger in Pflege zu nehmen, war eine der besten Entscheidungen aller Zeiten." Alles dreht sich bei ihm und seiner Ehefrau Sunny Ozell (38) nur noch um Ginger. Auch die Sängerin ist hin und weg von der Vierbeinerin.

Monster? Von wegen!

Mit dem verzerrten Bild des per se aggressiven Kampfhundes räumt Sir Patrick Stewart mächtig auf – Ginger ist nämlich nur eins: unglaublich lieb und verschmust. Dabei ging die Hündin vor ihrem Einzug in die Villa des Superstars durch die Hölle und man könnte es ihr nicht übel nehmen, wenn sie den Menschen gegenüber weniger aufgeschlossen wäre.

Aus der Hundekampf-Hölle nach Hollywood

Bevor Ginger von "Wags and Walks" gerettet wurde und ihr Celebrity-Leben bei Patrick Stewart begann, wurde sie als Gebärmaschine eines Veranstalters von Hundekämpfen missbraucht. Ein Leben an der Kette, keine Liebe, kein Auslauf – umgeben vom Tod und den verletzen Hunden, die von den Menschen darauf gedrillt wurden, im Ring ums Überleben zu kämpfen.

Eine Liebe auf Zeit?

Noch ist das Haus von Patrick Stewart nur Zwischenstation für Ginger. Der Schauspieler ist nur der Pflegevater der Hündin, bis sie ihre endgültige Familie gefunden hat. Fans vermuten jedoch schon jetzt, dass der Star sich von seiner Ginger nicht mehr trennen wird.

Bei Facebook postet er regelmäßig Videos von sich und seiner Ginger, die deutlich machen, dass es sich hier um eine ganz große Liebe handelt. Seine Fans – und die stetig wachsende Fangemeinde von Ginger – hoffen bereits auf einen sogenannten Foster Fail.

Die Rede vom Foster Fail ist bei US-Tierschützern, wenn eine Pflegestelle sich dazu entscheidet, das in Pflege genommene Tier zu adoptieren. Ob Sir Patrick Stewart vom Pflegepapa zum Adoptivvater der Hündin wird? Daumen und Pfötchen sind gedrückt, Ginger! (LA)   © top.de