Was gibt es Neues, wie ist der aktuelle Dollarkurs, welches sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Venedig: Google liefert auf alle möglichen Suchanfragen passende Antworten. Noch bessere Ergebnisse erzielen Sie bei der Suchmaschine, wenn Sie ein paar Tricks und Tipps beachten.

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3,8 Millionen Suchanfragen muss Google weltweit bewältigen – pro Minute. Ohne die Suchmaschine würden wir uns im Internet viel schlechter zurechtfinden, das zeigt die Zahl des Statistikportals Statista.

Durchschnittlich 3,4 Mal pro Tag verwendet jeder von ihnen Google, hat das Beratungsunternehmen MOZ herausgefunden. Aber die Google-Suche kann auch frustrierend sein, zum Beispiel, wenn das gewünschte Ergebnis einfach nicht auftaucht.

Sie haben gerade ein Lied im Radio gehört und erinnern sich an eine Zeile, aber wie finden Sie heraus, wie der Titel heißt? Wie entdecken Sie Informationen auf einer speziellen Webseite? Wie lassen Sie Google schnell etwas um- oder ausrechnen?

Wir verraten Tipps, mit denen Sie mehr aus der Google-Suche herausholen.

Prägnante Suchbegriffe

Es genügt, Stichworte in den Suchschlitz einzugeben, ganze Sätze sind nicht nötig. Groß- und Kleinschreibung spielen dabei keine Rolle. Wenn Sie etwa theater münchen oktober eintippen, ist das ausreichend.

Sie brauchen nicht zu schreiben Welche Stücke laufen im Oktober im Theater in München? Je weniger Suchbegriffe Sie eingeben, desto breiter das Ergebnis. Umgekehrt grenzen Sie das Ergebnis mit mehr Begriffen ein. Theater beispielsweise bringt ganz andere Treffer als theater münchen.

Exakte Wortfolgen

Sie haben einen Song gehört und erinnern sich an eine Textzeile: Experten streiten sich um ein paar Daten. Geben Sie diesen Satz bei Google ein, zeigt Google alle möglichen Seiten, bei denen diese Wörter verstreut im Text auftauchen.

Setzen Sie die Phrase aber in Anführungszeichen, forscht die Suchmaschine nach Ergebnissen, bei denen die Wörter in genau dieser Reihenfolge vorkommen – und spuckt als erstes den Song "Major Tom" von Peter Schilling aus.

Die Anführungszeichen sind auch praktisch, wenn sie etwa nach dem Namen einer Person suchen: "Peter Schilling" zeigt Treffer, bei denen der Name genauso zu finden ist. Bei Peter Schilling dagegen können Peter und Schilling irgendwo im Text stehen.

Filter verwenden

Google bietet diverse Filter an, um Suchergebnisse besser einzugrenzen. Über der Ergebnisliste finden Sie in verschiedenen Reitern zum Beispiel Bilder, News oder Videos.

Haben Sie sich für einen Reiter entschieden, können Sie die Suchbegriffe weiter anpassen. Hilfreich sind die zusätzlichen Werkzeuge zum Eingrenzen der Ergebnisse.

Sie verbergen sich in jeder Kategorie hinter dem Button "Tools": Klicken Sie darauf, öffnet sich eine zusätzliche Menüleiste. Bilder filtern Sie damit etwa nach Größen, Farben, Nutzungsrechten oder Zeiträumen.

Video-Ergebnisse grenzen Sie nach Dauer, Quellen oder Qualität ein. Auch die normalen Google-Suchergebnisse filtern Sie mit Hilfe der "Tools" – zum Beispiel nach Sprache oder Zeitraum.

Suchoperanden nutzen

Sie wollen sich zum Thema Politik in den USA informieren, aber nichts über Donald Trump lesen? Dann schließen Sie Trump einfach aus der Suche aus. Schreiben Sie dazu USA Politik -Trump in den Suchschlitz.

Sind Sie sich nicht sicher, was genau Sie suchen oder wie ein Satz oder eine Phrase lauten, benutzen Sie ein Sternchen als Platzhalter.

Schreiben Sie etwa "Da ist die Witwe *, die das auch nicht gerne wollte" spuckt Google das Max-und-Moritz-Zitat Da ist die Witwe Bolte, die das auch nicht gerne wollte aus.

Infos und Werkzeuge schneller finden

Für viele Informationen müssen Sie nicht auf ein Suchergebnis klicken: Häufig erscheinen die wichtigsten Fakten zu einem Suchbegriff an erster Stelle, als Auszug aus Wikipedia.

Darüber hinaus kann Google aber auch rechnen, Definitionen und weitere Infos liefern. Bei der Suche nach 100 Cad in Eur rechnet Google die Währung direkt um.

Geben Sie Maßeinheiten umrechnen ein, erscheint ein interaktives Umrechnungs-Tool für Längen, Flächen, Energie, Datengrößen und mehr. Auch einen Taschenrechner nutzen Sie nach entsprechender Eingabe direkt in der Suchmaschine.

Sie können auch einfach eine Rechenaufgabe direkt in den Suchschlitz tippen, Google rechnet das Ergebnis aus. Aktienkurs Siemens liefert den aktuellen Chart, Kalorien Coca Cola den Nährwert, ziel London einen Routenplaner und definiere karma ein Wörterbuch.

Schnell zu relevanten Ergebnissen kommen Sie auch mit Begriffen wie Wetter oder Kino Hamburg.

Auf einer bestimmten Seite suchen

Kennen Sie das: Sie sind auf einer Webseite unterwegs und nutzen die dortige Suchfunktion, fündig werden sie aber nicht. Oft funktioniert die Google-Suche besser, denn Sie können auch eine bestimmte Webseite durchforsten.

Site:microsoft word sucht etwa nach allen Beiträge zum Office-Programm auf der Microsoft-Seite. Hilfreich ist das auch für die Suche auf Facebook.

Wollen Sie wissen, welche Beiträge die Facebook-Seite von GMX zu Angela Merkel veröffentlicht hat, geben Sie site:facebook.com/gmx.de merkel ein. Möchten Sie einen Begriff ausschließlich auf amerikanischen Seiten recherchieren, geben Sie site:de windows ein.

Dateitypen suchen

Sie möchten keine Webseite aufspüren, sondern bestimmte Dateitypen – etwa ein PDF zu einem Thema. Mit filetype:pdf finden Sie diese schneller. Tippen Sie beispielsweise filetype:pdf greenpeace ein, liefert Google PDFs von und über Greenpeace.

Das funktioniert auch mit doc bzw. docx (Word-Dokumente), ppt bzw. pptx (Powerpoint), jpg (Bilder) oder xls bzw. xlsx (Excel).

Google will das Games-Geschäft umkrempeln. Die Spiele sollen auf Servern im Netz statt auf Geräten der Nutzer laufen. Viele Fragen bleiben zur Ankündigung jedoch noch offen.

Verwendete Quellen: