Thomas Fritz

Freier Autor

Artikel von Thomas Fritz

AfD-Sprecher Alexander Gauland hat im ARD-Sommerinterview Kritik am Umgang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Partei geübt. Steinmeier versuche die AfD aus dem politischen Diskurs auszugrenzen.

Eine angriffslustige Umwelt-Aktivistin, ein genervter CDU-Ministerpräsident und ein VW-Boss, der beim Pkw-Verkauf scheiterte. Maybrit Illners Gäste zeigten sich beim Auto-Talk impulsiv und schlagfertig. Für den Lacher des Abends sorgte derweil die Gastgeberin.

Verloren und doch gewonnen: Die Volksparteien CDU und SPD schnaufen in der Wahl-Runde von Anne Will einmal tief durch. Grünen-Chef Robert Habeck gibt den "Ossi-Versteher", Alexander Gauland von der AfD versucht wieder einmal, die Opferkarte zu bedienen. Und ein Journalist gibt eine gewagte Prognose ab.

Nach dem Ende der Sommerpause wollte Anne Will eigentlich über die Soli-Abschaffung diskutieren. Doch dominantes Thema war die Bewerbung von Olaf Scholz um den SPD-Vorsitz – und das große Glaubwürdigkeitsproblem des 61-Jährigen.

Bei der Wahlarena zur Landtagswahl in Brandenburg gerieten AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz und Kathrin Dannenberg (Linke) wegen der Flüchtlingspolitik aneinander. Ministerpräsident Dietmar Woidke lieferte einen blassen Auftritt ab. Und CDU-Herausforderer Ingo Senftleben schloss eine Koalition mit der AfD kategorisch aus.

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch macht seiner Partei vor den anstehenden Landtagswahlen Mut – und hofft vor allem auf die Fortsetzung von Rot-Rot-Grün in Thüringen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warf er vor, das Land nur noch zu verwalten.

Fake News, Falschnachrichten, Propaganda. Staaten hätten sich schon immer solchen Mitteln bedient, um ihre Interessen zu verfolgen, sagt Alexander Sängerlaub von der Stiftung Neue Verantwortung. Im Interview spricht der Publizist über Donald Trump, russische Desinformation und die Überschätzung von sozialen Medien.

Das zweite TV-Duell der demokratischen Bewerber für die US-Präsidentschaftswahl 2020 war deutlich spannungsgeladener als die Sendung am Vortag. Emotionaler Höhepunkt: ein Schlagabtausch zwischen Senatorin Kamala Harris und Ex-Vizepräsident Joe Biden. 

Auch wenn bis zur Präsidentschaftswahl noch fast eineinhalb Jahre vergehen werden, stecken die USA schon im Wahlkampf. In einem ersten TV-Duell haben sich zehn Bewerber der Demokraten präsentiert, die Donald Trump 2020 herausfordern wollen. Ein Kandidat bezeichnete Trump als "größte Gefahr" für die USA. Mitfavoritin Elizabeth Warren blieb hinter den Erwartungen zurück. Und der Präsident setzte vorm TV-Gerät bissige Tweets ab.

Soll Robert Habeck der erste grüne Kanzlerkandidat werden? Um diese Frage drückte sich seine Parteikollegin Katharina Schulze bei „Hart aber fair“ erfolgreich. Schriftstellerin Juli Zeh befürchtet durch den Habeck-Hype derweil eine Stärkung der AfD.

Youtuber Rezo erneuerte bei Jan Böhmermann seine Kritik an den Parteien. Und wehrte sich gegen Vorwürfe, er sei für sein Video "Die Zerstörung der CDU" bezahlt worden. Die enorme Resonanz schien er selbst nicht fassen zu können.

Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen die Themen der Woche. Dabei sagte ein Journalist mit Verweis auf die CDU-Spitze, dass es Ende September Neuwahlen geben könnte. Und mit Peer Steinbrück bewies ein weiterer SPD-Politiker, warum die Partei bei jungen Leuten aktuell so schlecht ankommt.

Nach der Europawahl sprach Sandra Maischberger mit ihren Gästen über den Niedergang der Volksparteien – und arbeitete sich vor allem an Komiker Nico Semsrott von der Satirepartei "Die Partei" ab. SPD-Politiker Kevin Kühnert reagierte auf eine Frage besonders gereizt und Reiner Haseloff (CDU) bewies, dass er Youtuber Rezo nicht verstanden hat.

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel teilte nach den Wahlpleiten bei Anne Will gegen die eigene Parteispitze um Andrea Nahles aus – ohne direkt personelle Konsequenzen zu fordern. Als ihn eine Journalistin an seine Mitverantwortung für den Zustand der SPD erinnerte, reagiert Gabriel dünnhäutig.

Beim "Schlagabtausch" zwischen FDP, Linkspartei, Grünen und AfD sprach sich AfD-Chef Jörg Meuthen für die Abschaffung des EU-Parlaments aus - und musste Spott über sich ergehen lassen. Die Grüne Ska Keller kämpfte dagegen gut gelaunt und selbstbewusst für mehr Europa.

Frank Plasbergs Populismus-Talk lief trotz vieler konträrer Meinungen überraschend sachlich ab. Der Grüne Oberbürgermeister Boris Palmer wehrte sich gegen den Vorwurf, ein Rassist zu sein.

Bei Anne Will warnte Alexander Graf Lambsdorff (FDP) vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran. Eine deutsch-israelische Politikberaterin behauptete, iranische Nuklear-Raketen seien auch eine Gefahr für Europa.

Ermittler legen unaufgeklärte Tötungsdelikte früher oder später zu den Akten. Dies könnte auch im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin passieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema "Cold Cases".

Maybrit Illners Gäste stritten über religiöse Gewalt und den Sinn des Glaubens. Ein Religionskritiker holte dabei zum Rundumschlag aus, während Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime Religionen pauschal als friedfertig bezeichnete.

Die Mieten haben sich in vielen deutschen Großstädten in den letzten Jahren drastisch erhöht. Bei Maybrit Illner stritten die Gäste leidenschaftlich über die richtigen Lösungen. Dabei erwischte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) einen gebrauchten Tag.

Jetzt hilft nur noch Galgenhumor: Maybrit Illner und ihre Gäste gingen den Brexit-Talk auf humoristische Weise an. Ein Komiker empfahl, eine Münze zu werfen, um das Drama auf der Insel endlich zu beenden.

Über gute und schlechte Lebensmittel entwickelte sich bei Sandra Maischberger eine kontroverse Debatte. Besonders die Frage, ob zu viel Milch- und Wurstkonsum das Krebsrisiko erhöht, war umstritten.

Das Engagement von Jugendlichen im Rahmen von "Fridays for Future" wird mit Leidenschaft bei "Maybrit Illner" diskutiert.

Bei Maischberger ging es – mal wieder – um den Brexit. Doch die Debatte wurde überlagert vom Streit von SPD-Politiker Martin Schulz und der österreichischen Rechtspopulistin Petra Steger. Es stand ein Nazi-Vorwurf im Raum.

Am "Equal Pay Day" diskutierte Frank Plasberg mit seinen Gästen über ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen im Beruf. Dabei überraschte eine Schauspielerin mit einem überraschenden Bekenntnis.