Nach US-Medienberichten ist unter den Toten des Massakers in Thousand Oaks auch ein Überlebender der Schießerei von Las Vegas. Die Mutter des jungen Mannes fordert schärfere Waffengesetze.

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Ein Ex-Soldat richtet in einer Bar in Kalifornien ein Blutbad an. 13 Menschen sterben. Unter den Opfern ist einem Bericht zufolge auch ein Überlebender des Massakers von Las Vegas vor gut einem Jahr.

Überlebender des Las-Vegas-Massakers unter Toten

Im Oktober 2017 hatte ein Mann von seinem Hotelzimmer aus das Feuer auf die Gäste eines Country-Festivals eröffnet. 58 Menschen starben, mehr als 850 wurden verletzt. Es war der schlimmste Massenmord in der US-Kriminalgeschichte.

Viele der Überlebenden waren US-Medienberichten zufolge oft in den "Borderline Bar & Grill" gekommen, um Gemeinsamkeit und Trost zu suchen.

Unter den Todesopfern ist nach Recherchen der "New York Times" auch ein Mann, der das Massaker in Las Vegas überlebt hatte.

"Er wurde gestern Abend im "Borderline" getötet", sagte die Mutter des Opfers der Zeitung. "Er hat es durch Las Vegas geschafft, er kam nach Hause. Und gestern Abend ist er nicht nach Hause gekommen."

In einem Telefonat mit der New York Times sprach sich die Frau für schärfere Waffengesetze in den USA aus.

Forderungen nach Waffenreformen

Mit einer Glock-Pistole zielte der Schütze im "Borderline Bar & Grill" auf seine Opfer - überwiegend College-Studenten, die dort einen Tanzabend mit Country-Musik feierten.

Am Ende waren 13 Menschen tot: elf Gäste, ein Polizist, der zur Hilfe eilte, und der Schütze. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Ex-Soldat selbst erschoss.

Auch US-Schauspieler Ashton Kutcher kannte das Lokal gut. Seine Frau Mila Kunis habe für ihn "dieses Jahr eine Geburtstagsparty im "Borderline" geschmissen. Der einzige Grund, warum wir leben, ist, dass der Schütze eine andere Nacht gewählt hat", schrieb Kutcher auf Twitter. In zahlreichen Tweets forderte er Waffenreformen in den USA.

Die demokratische Senatorin des Bundesstaats Kalifornien, Dianne Feinstein, verurteilte den leichten Zugang zu Waffen in den USA.

Dies sei genau der richtige Zeitpunkt, um über strengere Waffengesetze für mehr Sicherheit zu sprechen. Doch es fehle der Wille der Republikaner, etwas umzusetzen, kritisierte die Demokraten-Politikerin.

Verwendete Quellen:

(dar/dpa)

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