• Das Oktoberfest steht wegen der anhaltenden Corona-Pandemie auch in diesem Jahr auf der Kippe.
  • Um eine erneute Absage der Wiesn zu vermeiden, prüft die Stadt München eine Vorverlegung des Volksfests.
  • Der Vorschlag stößt auf geteiltes Echo.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Ein wegen Corona auf den Sommer vorgezogenes Oktoberfest können sich viele Deutsche noch nicht so richtig vorstellen. 40 Prozent der Befragten haben sich in einer Umfrage gegen eine Vorverlegung der Wiesn ausgesprochen. Allerdings finden auch immerhin 31 Prozent die Idee tendenziell gut, wie die Befragung es Instituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" ergab. Unentschieden sind demnach 29 Prozent der Befragten.

Oktoberfest 2022 im Juli oder August?

Die Stadt München prüft derzeit eine Vorverlegung des weltgrößten Volksfestes, um eine erneute Absage wegen der Pandemie zu verhindern. Ein Arbeitskreis der Stadtratsfraktionen will in der neuen Woche die Argumente ausloten. Bisher ist die Wiesn für dieses Jahr vom 17. September bis 3. Oktober angesetzt.

Prominenter Befürworter einer Sommer-Wiesn ist seit längerem Bayerns Vize-Regierungschef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. "Wir sollten unsere Feste dieses Jahr insgesamt mehr im Sommer konzentrieren", sagte Aiwanger der Zeitung. Wie es im Herbst mit Corona weitergeht, sei kaum kalkulierbar.

Wegen Corona-Pandemie: Dritte Wiesn-Absage in Folge droht

Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner hatte dagegen zuletzt gesagt: "Für mich persönlich ist ein Oktoberfest im Juli kaum denkbar. Und im August sind in Bayern die Sommerferien."

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern hatte die Sommer-Idee kritisch beurteilt. Der Sommer sei einzige Phase, in der rund 30.000 Polizistinnen und Polizisten im Freistaat in großem Umfang Urlaub nehmen und Überstunden abbauen könnten. (dpa/lag)

"Es ist eine Katastrophe für die Gastronomie"

"Eine Katastrophe für die Gastronomie" - Branche kritisiert neue Maßnahmen

Die verschärften Corona-Maßnahmen für Restaurants und Kneipen stoßen in der Branche auf heftige Kritik.