Gazastreifen

Nach einer neuen Eskalation der Gewalt im Nahen Osten herrscht die Nacht über Ruhe. Zuvor hatten militante Palästinenser von einem Ende der Kämpfe gesprochen.

Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Nach erneuten Ausschreitungen an der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Israel, bei denen ein israelischer Soldat verstarb, reagierte die Luftwaffe mit massiven Angriffen. Die UN sorgen sich um einen neuen Krieg.

Die Gewaltspirale im Nahen Osten dreht sich weiter. Nach einem andauernden Raketen- und Mörserangriff der Hamas mit über 100 Geschossen reagierte Israel mit Luftangriffen auf strategische Stellungen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht von dem Härtesten Schlag seit dem Gaza-Krieg und droht mit noch schwereren Maßnahmen.

Nach einem der schwersten Angriffe auf Israel seit dem Gaza-Krieg 2014 kündigt Benjamin Netanjahu eine harte Reaktion an. Palästinenser versuchen indes, die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen.

Im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besteht kaum eine Aussicht auf dauerhaften Frieden. Auf beiden Seiten haben derzeit Politiker das Sagen, die wenig Kompromissbereitschaft zeigen.

Die Gewalt im Gaza-Streifen kostet allein am Jahrestag der Gründung des Staates Israel sechs Kinder das Leben. Unter ihnen ist ein erst acht Monate altes Mädchen. Die Kinderschutzorganisation Save the Children ist entsetzt.

Der umstrittene Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ist vollzogen. Bei Protesten der Palästinenser sterben mindestens 58 Menschen, mehr als 2.700 werden verletzt. So kommentiert die Presse die Eskalation im Nahen Osten.

Die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen hat sich auf 59 erhöht. Laut Gesundheitsministerium in Gaza sei ein Baby durch das Einatmen von Tränengas gestorben.

Das Blutvergießen in Gaza schockiert weit über die Region hinaus, der türkische Präsident spricht gar von Völkermord. Doch eine unabhängige Untersuchung wehren die USA bei den Vereinten Nationen vorerst ab. Palästinenser und Israelis schieben sich derweil gegenseitig die Schuld zu.

Israel feiert und feuert, während Hunderttausende Palästinenser demonstrieren. Die USA verlegen in einem demonstrativen Schritt ihre Botschaft nach Jerusalem. Und die Gewalt im Gazastreifen eskaliert.

Die US-Botschaft hat ihren Sitz nun in Jerusalem - Trump erfüllt ein zentrales Wahlkampfversprechen. Am Tag der Eröffnung kommt es an der Gaza-Grenze zu einer Explosion der Gewalt. Doch wie wird dieser Tag die Region verändern - wenn überhaupt?

Vor der Eröffnung der neuen US-Botschaft in Jerusalem am Montag kommt es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Armee: Die Entwicklungen des Tages in der Blog-Nachlese.

Hunderttausende Palästinenser protestieren gegen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Dutzende Menschen sterben. Scharfe Kritik am Vorgehen Israels kommt vonseiten der Türkei.

Lenkdrachen mit Brandbomben, scharfe Schüsse - an der Gaza-Grenze kommt es wieder zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Doch die Tendenz ist eindeutig.

Die Feierlichkeiten des 70. Jahrestags der Gründung des Staates Israel sorgen für vermehrte Unruhen im Gazastreifen. Drei Palästinenser sterben dort durch die Kugeln der israelischen Armee. Sie sei zuvor von mutmaßlichen Islamisten mit Sprengsätzen angegriffen worden.

Ein weiterer blutiger Tag an der Gaza-Grenze: Tausende Palästinenser setzen Autoreifen in Brand, werfen Steine und Brandsätze. Es gibt Tote und Verletzte. Warum reagiert Israel so hart?

Israels Luftwaffe hat in der Nacht zum Donnerstag an der Grenze zum Gazastreifen einen Palästinenser getötet. Der Mann sei bewaffnet gewesen, teilte das israelische Militär mit. Das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte den Tod des 34-Jährigen.

Die hohe Zahl der palästinensischen Toten bei Gaza-Protesten lässt den schwelenden Streit zwischen Israel und der Türkei wieder aufflammen. Netanjahu und Erdogan geraten sich mal wieder heftig in die Haare.

In seiner Ostermesse hat Papst Franziskus den Syrienkrieg und den Konflikt im Gazastreifen thematisiert und zur Versöhnung aufgerufen. Tausende Menschen nahmen an dem Gottesdienst teil, trotz großer Sicherheitsbedenken.

Blauer Himmel, jubelnde Menschen: Die Osterbotschaft des Papstes ist der Höhepunkt für viele Christen. Aber für Franziskus stehen "schier endlose" Kriege im Zentrum. Vor allem ...

Die Palästinenser haben die Toten der blutigen Unruhen von Freitag im Gazastreifen beerdigt. Abbas macht Israel für die Eskalation verantwortlich - die Armee spricht dagegen von einer Provokation der Hamas. Es gibt erneut Verletzte.

Die hohe Zahl der palästinensischen Toten bei Gaza-Protesten lässt den schwelenden Streit zwischen Israel und der Türkei wieder aufflammen. Netanjahu und Erdogan geraten sich ...

Tausende Palästinenser haben in Gaza für ein "Recht der Rückkehr" für Flüchtlinge und ihre Nachkommen in die alte Heimat demonstriert. Zwölf Palästinenser wurden getötet, rund 1.100 verletzt.

Bei blutigen Zusammenstößen mit der israelischen Armee an der Grenze zum Gazastreifen sind am Freitag mindestens zwölf Palästinenser getötet worden. Das palästinensische ...

In Gaza kommt es zu den massivsten Protesten seit der US-Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt. Die Palästinenser fordern die Rückkehr in die alte Heimat. Israels Armee ...

Die USA kürzen die Hilfen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen. UNRWA fürchtet nun auch um die Versorgung von einer Million Flüchtlinge im Gazastreifen. Sorgen ...

Nach der umstrittenen US-Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt Anfang Dezember eskaliert die Gewaltspirale im Nahen Osten weiter.

Im Streit um Jerusalem sterben im Heiligen Land bei Unruhen zwei Palästinenser, Hunderte werden verletzt. Am Samstag will sich Präsident Abbas mit der Palästinenserführung beraten. Die Hamas setzt weiter auf Gewalt. Trump ruft zu Mäßigung auf.

Die Terrororganisation Hamas hat einen neuen Anführer im Gaza-Streifen - den berüchtigten Mitbegründer der Kassam-Brigaden, Yahya Sinwar. Er hat gute Kontakte zum IS und steht für einen ultraradikalen Kurs.

Der 13-jährige Mohammed al-Scheich aus dem Gazastreifen hat mit seiner enormen Biegsamkeit und verrückten Verrenkungen einen Weltrekord aufgestellt.

Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

Der Gazastreifen hat die höchste Arbeitslosenrate der Welt. Ein Paar, das dort heiraten will, kann sich die Hochzeit nicht leisten. Nun hoffen die Verliebten auf Unterstützer ...

Israelische Kampfflugzeuge haben erstmals seit dem Krieg im Sommer wieder ein Ziel im Gazastreifen beschossen....

Im Gazastreifen zu leben, bedeutet für viele: ohne Hoffnung zu sein. Denn selbst in Friedenszeiten leiden die Menschen unter Israels Blockade.

Der Nahostkonflikt ist verworren. Das zeigt die aktuelle Situation im Gazastreifen. Sowohl Israel als auch die Palästinenser schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Doch wer trägt wofür Verantwortung? Im Interview äußern sich Mohamad Hajjaj, Leiter des Hauptstadtbüros der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland, und Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, zu dieser Frage.

Obwohl die Hamas als weitgehend isoliert gilt, hat sie in den letzten Jahren ihr Waffenarsenal enorm aufrüsten können. Doch woher stammen die Raketen, die zu Tausenden auf Israel geworfen werden?

Ist Frieden in Israel möglich? Diese Frage stellen immer mehr Menschen – und bezweifeln, dass der Nahe Osten je zur Ruhe kommen wird. Nahost-Experte Jakob Rieken hält den Konflikt für lösbar, aber nur, wenn beide Seiten jetzt zu dramatischen Schritten bereit sind.

Anders als die Menschen im Gazastreifen, muss die Mehrheit der Israelis nicht akut um ihr Leben fürchten. Trotzdem ist auch der Alltag in Israel zur Zeit weit davon entfernt, "normal" zu sein.

Nach verstärkten Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen und dem Beschuss eines Kreuzfahrtschiffes der AIDA hat das Auswärtige Amt entschlossen, eine Reisewarnung für die palästinensischen Gebiete auszusprechen.

Israel hat Militäraktion im Gaza-Streifen mit Twitter angekündigt.