Griechenland

Alexis Tsipras ist zurückgetreten. Der Weg für Neuwahlen ist in Griechenland geebnet. Tsipras will sich ein neues, stärkeres Mandat bei den griechischen Bürgern sichern. Aber kann dieser Schritt dem Krisenland zu mehr Stabilität verhelfen? Die Reaktionen der internationalen Presse.

Mazedonien hat wegen der andauernden Flüchtlingskrise den Ausnahmezustand erklärt.

Prinzessin Maria-Olympia von Griechenland genießt das Jet-Set-Leben.

63 Bundestagsabgeordnete der Union haben das dritte Hilfspaket für Griechenland abgelehnt - trotz der Drohung des Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder. Doch warum stimmten die Abweichler mit "Nein"? Wir haben einen Blick auf die Motive der Politiker geworfen und ihre wichtigsten Aussagen gesammelt.

Bundestag stimmt Griechenland-Hilfen zu - allerdings gibt es Abweichler.

Mehr als sieben Stunden hatte das Parlament in Athen debattiert: Am Freitagmorgen war das neue Hilfsprogramm mit den damit verbundenen Sparauflagen gebilligt.

Es ist die alles entscheidende Debatte im griechischen Parlament: Am Freitag stimmen die Abgeordneten über das dritte Hilfspaket ab. Wie viele der Syriza-Anhänger Parteichef Alexis Tsipras folgen werden, ist ungewiss. Von ihrer Zahl hängt Tsipras' Zukunft stark ab.

Die Finanzminister der Euro-Länder sollen am Freitag über das neue Hilfsprogramm für Griechenland entscheiden.

Unions-Fraktionschef Volker Kauder versucht vor der nächsten Abstimmung über Hilfsgelder an Griechenland, seine Kollegen auf einen Kurs bringen. Doch seine Drohung, Abweichler zu bestrafen, könnte nicht nur der Kanzlerin schaden.

Mitglieder des Haushalts- und des Europa-Ausschusses erklären: Wir lassen uns nicht einschüchtern

Das dritte Hilfspaket für Griechenland scheint zum Greifen nahe. Die Athener Regierung gibt sich zuversichtlich, dass ihr Parlament noch in dieser Woche abstimmen kann. Doch davor gilt es noch einige Hürden zu überwinden.

Das US-Territorium Puerto Rico ist pleite, doch die USA wollen nicht zahlen. Warum bleibt die EU bei Griechenland nicht ebenso konsequent?

Vom kaum zitierten Wirtschaftsökonomen zum Finanzminister eines Krisenstaates: Gianis Varoufakis' Aufstieg verlief so schnell wie sein Fall. Das inzwischen zurückgetretene Kabinettsmitglied der griechischen Regierung könnte womöglich vor Gericht gestellt werden.

Die Schuldenkrise in Griechenland wächst sich immer mehr zur Sozialkrise aus. Einige Eltern geben ihre Kinder in Heimen ab.

Der ehemalige griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat offenbar versucht, das eigene Ministerium zu hacken. Einem Medienbericht zufolge wollte er so Steuerdateien seines eigenen Landes kapern - um ein paralleles Zahlungssystem aufzubauen. Dies geht aus einem Mitschnitt einer Telekonferenz hervor. Worum handelt es sich genau um den von Varoufakis genannten Plan B, von dem er kürzlich in einem CNN-Interview sprach? Was steckt dahinter und wer wusste davon?

Diese Gerüchte irritieren: Die griechische Regierung könnte einen Währungsputsch geplant haben – quasi einen Grexit auf Knopfdruck.

Die Griechen verbrennen "unser" Geld. Diesen Vorwurf hört man seit Beginn der Krise oft. Dabei profitierte Deutschland wie kaum ein anderes Land von der aktuellen Situation.

Gianis Varoufakis ist kein Politiker der leisen Töne. Das beweist der ehemalige griechische Finanzminister auch nach seinem Abgang im Kabinett. Der Politiker zieht weiter über die Geldgeber Griechenlands vom Leder. In einem CNN-Interview attackiert er die "sehr mächtige Troika". Überraschend ist: Varoufakis räumt diesmal Fehler ein.

Schluss mit der Troika, dem Spardiktat der Geldgeber. Her mit dem Schuldenschnitt und dem Wirtschaftsaufschwung. Alexis Tsipras hat Großes bewegen wollen – nach nur sechs Monaten im Amt musste er viele seiner Wahlversprechen aufgeben.

Griechenland scheint gerettet, dafür gibt es nun Zoff in der Bundesregierung. Vor allem Wolfgang Schäuble steht wegen seines Vorschlags eines "Grexit auf Zeit" in der Kritik. Sowohl die SPD als auch Kanzlerin Angela Merkel kritisieren den Finanzminister. der brachte zuletzt sogar einen Rücktritt ins Spiel.

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat das Reformprogramm für sein Land scharf kritisiert. Es werde als das größte Desaster makroökonomischen Managements aller Zeiten in die Geschichte eingehen, sagte er in einem Interview der BBC.

Gerade erst hat Wolfgang Schäuble erneut ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone ins Gespräch gebracht - und sich den Ärger von Regierungschefin Angela Merkel zugezogen. Nun denkt er in einem Interview laut darüber nach, bei noch mehr Gegenwind zurückzutreten.

Griechenland am Rande des Chaos: Regierungschef Alexis Tsipras kann sich wohl nicht mehr lange halten, die Bürger leiden unter den Sparauflagen. Viele können sich keine ärztliche Behandlung und kaum noch Lebensmittel leisten. Die viel diskutierte humanitäre Katastrophe mitten in der EU als reales Szenario. Ein Erlebnisbericht.