Hongkong

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas zur Supermacht wird immer wahrscheinlicher, sein Einfluss auch in Europa immer deutlicher. Doch welche Interessen verfolgt das Land? Darüber sprach Sandra Maischberger am Mittwochabend mit ihren Gästen, bei denen sich Investor Frank Thelen einen deftigen Rüffel einholte.

Nun sorgt er sogar für Wirbel in den deutsch-chinesischen Beziehungen: Joshua Wong, jung, Student, Generalsekretär der Hongkonger Protestbewegung Demosisto, prangert in Deutschland Chinas Vorgehen gegen die Demonstranten an. Politiker, die sich mit ihm treffen, erwecken den Unmut Chinas. Wer ist dieser Aktivist?

Das für Oktober geplante WTA-Turnier in Hongkong ist wegen der anhaltenden Massenproteste in der Stadt abgesagt worden. Die Organisatoren des Tennisturniers begründeten die Entscheidung am Freitag mit der "aktuellen Situation".

Ende August gab es im Berliner Zoo seltenen Nachwuchs: Panda-Dame Meng Meng brachte zwei Babys zur Welt, insbesondere in der Hauptstadt war die Freude über die tierischen Zwillinge groß. Die Namensgebung könnte sich allerdings als schwierig erweisen - bereits der erste Vorschlag aus Berlin sorgt für heftige Diskussionen.

China hat den deutschen Botschafter in Peking formal einbestellt. Der Grund ist ein Treffen von Außenminister Heiko Maas mit dem Hongkong-Aktivisten Joshua Wong auf einer Veranstaltung in Deutschland.

Der Bürgerrechtler ist am Montagabend dich noch in Berlin gelandet. Zuvor war er am Hongkonger Flughafen in Gewahrsam genommen worden.

Joshua Wong ist einer der bekannteren Gesichter unter den Demonstranten, die seit Wochen in der ehemaligen Kronkolonie protestieren. Am Montag wird er in Berlin erwartet.

Hongkong-Aktivst Joshua Wong ist wieder auf freiem Fuß und befindet sich auf dem Weg nach Deutschland. Wong soll Montagabend auf einer Veranstaltung im Bundestag anwesend sein.

Donald Trump zeigt mit einer fragwürdigen Karte den Verlauf von Hurrikan "Dorian". In Bali wird eine zweiköpfige Schlange entdeckt, in Hongkong eskaliert die Situation - und etwas nackte Haut ist auch vertreten in den Bildern der Woche.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum Abschluss ihres China-Besuches erneut ihre Hoffnung geäußert, dass die Konflikte in Hongkong friedlich gelöst werden. Alles andere wäre aus ihrer Sicht "eine Katastrophe", sagte Merkel am Samstag in Wuhan.

Deutsche Unternehmen hoffen auf neue Geschäfte mit China. Doch das politische Umfeld des Besuchs der Kanzlerin ist schwierig - der Handelsstreit und die Unruhen in Hongkong bremsen die Weltwirtschaft.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnerte an das Grundsatzabkommen, das Bürgerinnen und Bürgern in der Sonderverwaltungszone Hongkong Rechte und Freiheiten zuspricht.

Angela Merkel stellt sich hinter die Hongkonger Demokratiebewegung: Die Rechte und Freiheiten der Bürger müssten gewährleistet werden, sagte die Kanzlerin bei ihrem Besuch in China.

Zudem machte sich die Kanzlerin für den Abschluss des EU-China-Investitionsschutzabkommens stark. Auch die Spannungen in Hongkong sollen während ihres Besuchs thematisiert werden.

Die Chinesen sind nervös. Handelsstreit mit Amerika, Unruhen in Hongkong. Auch in der Wirtschaftskooperation mit Deutschland ist Sand im Getriebe. Beim China-Besuch von Merkel steht viel auf dem Spiel.

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat sich ein Stück weit dem Druck der Straße gebeugt und das umstrittene Auslieferungsgesetz zurückgenommen. Den Demonstranten dürfte das jedoch nicht weit genug gehen. Zu Angela Merkels Reise nach Peking ist der Konflikt weiterhin virulent. 

Nach monatelangen Protesten folgt Carrie Lam, Regierungschefin der Sonderverwaltungszone, einer Forderung der Demonstranten.

Die Massenproteste in der Sonderverwaltungszone von China gehen weiter.

In Hongkong versammeln sich wieder Tausende Menschen, um für mehr Freiheit zu demonstrieren. Nach den teils schweren Ausschreitungen in der Stadt am Samstag, steht nun wieder der Flughafen als Ziel der Proteste im Mittelpunkt.

Die Festnahme führender Köpfe der Demokratiebewegung in Hongkong hat die Atmosphäre aufgeheizt. Trotz des Verbots einer Großdemonstration protestieren wieder Tausende. China rasselt mit dem Säbel.

In Hongkong protestieren tausende Demonstranten trotz Verbots gegen die Regierung. Sie durchbrechen Polizeisperren und versuchen das Parlament zu stürmen. Die Polizei reagiert mit Wasserwerfern und Tränengas.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Doch der Kampf für mehr Demokratie tobt nicht erst seit wenigen Wochen. Bereits vor fünf Jahren gingen Massen auf die Straßen, damals, weil Peking Reformen in Hongkong verhindert hat. Eine Chronologie.

Eigentlich ist für dieses Wochenende erneut ein großer Massenprotest in Hongkong geplant. Kurz vorher verhängt die Polizei ein Verbot und nimmt bekannte Aktivisten fest. Wie reagiert die Protestbewegung?

Auf Kaution sind zwei Aktivisten in Hongkong wieder freigelassen worden. Den beiden wird vorgeworfen Menschen dazu animiert zu haben, an einer illegalen Versammlung im Juni teilzunehmen.

Am Wochenende soll es neue regierungskritische Demonstrationen in Hongkong geben. Ein für Samstag geplanter Protestmarsch wurde jedoch von der Polizei nicht genehmigt.