Venezuela

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro stoppt die Hilfslieferungen an der Grenze, Übergangspräsident Juan Guaidó schließt daher eine militärische Intervention der US nicht mehr aus.

Die Menschen in Venezuela leiden. Gegenpräsident Guaidó will Hilfsgüter ins Land schaffen. US-Außenminister Pompeo fordert Staatschef Maduro auf, die Hilfe nicht zu blockieren. Der schert sich jedoch überhaupt nicht darum.

Das Herbeischaffen der internationalen Hilfsgüter wird zur ersten Bewährungsprobe für den Interimspräsidenten. Gelingt es Guaidó, die Lieferungen ins Land zu bringen, dürfte das seine Position stärken. Und auch die Soldaten könnten sich elegant aus der Affäre ziehen.

Präsident Nicolas Maduro appelierte an Papst Franziskus, zwischen den Parteien im Rahmen einer "Friedenskonferenz" in Mexiko zu vermitteln.

Die Krise in Venezuela nimmt bedrohliche Züge an: Staatschef Nicolás Maduro schert sich nicht um ein Ultimatum Deutschlands und weiterer EU-Länder, die Neuwahlen fordern. Unterdessen haben Spanien, Großbritannien und Österreich Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Es ist Zeit für Maduro zu gehen, meint Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Guaidó. Er findet auch im Ausland viel Unterstützung. Aber das Land ist gespalten, Maduro malt das Gespenst eines Bürgerkriegs an die Wand.

Auf steigenden Druck aus dem In- und Ausland reagierte Präsident Nicolas Maduro mit der Ankündigung die Parlamentswahlen vorziehen zu wollen. Die Opposition fordert jedoch seinen Rücktritt oder Präsidentschaftswahlen.

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hatte bis zum Wochenende Zeit: Deutschland und sechs weitere EU-Staaten hatten ihm ein Ultimatum gestellt, bis dahin eine freie und faire Präsidentenwahl auszurufen. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass er dieser Forderung nachkommt.

Der selbst ernannte Interimspräsident spult ein ausgeklügeltes Programm ab. Er sichert sich internationale Unterstützung, umwirbt die Soldaten, will Staatschef Maduro sogar dessen engste Verbündete ausspannen. Jetzt soll eine Machtdemonstration auf der Straße folgen.

Ein General der Luftwaffe Venezuelas hat sich von Nicolás Maduro abgewandt und Juan Guaidó als Präsident des Landes anerkannt.

Russland erkennt Juan Guaido nicht als Staatsoberhaupt von Venezuela an. Wie der Kremel am Freitag mitteilte, wolle man nicht mehr mit dem seblsterannten Nachfolger von Nicolas Maduro verhandeln. 

Im Machtkampf mit Amtsinhaber Nicolás Maduro zieht Herausforderer Juan Guaidó nun eine klare Linie. Mit Reden allein sei die Krise nicht zu lösen. Unterdessen soll es einen besorgniserregenden Zwischenfall mit einer berüchtigten Spezialeinheit der Polizei vor Guaidó Haus gegeben haben.

Eine Passagiermaschine aus Russland landet ohne Passagiere auf einem Flughafen in Venezuela, tags darauf ein Cargo-Flug aus Moskau. Inmitten einer Staatskrise und ohne reguläre Fluglinie. Aber warum nur?

Die Streitkräfte sind in Venezuela der entscheidende Machtfaktor. Während Präsident Maduro die Truppen auf sich einschwört, will sich sein Herausforderer Guaidó bereits heimlich mit Militärs getroffen haben. Schafft er es, sie auf seine Seite zu ziehen?

Das EU-Parlament erkennt den venezuelanischen Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Interimspräsidenten des Landes an. Die Abstimmung hat aber nur symbolischen Charakter, nun müssen die EU-Staaten um eine gemeinsame Linie ringen. Das könnte sich schwierig gestalten.

Er kommt selbst für viele politische Beobachter quasi aus dem Nichts und steht nun plötzlich im Zentrum der Weltpolitik: Juan Guaidó. Wer ist dieser 35-Jährige, der in Venezuela Regierungschef Nicolás Maduro den Fehdehandschuh vor die Füße wirft - mit offenkundiger Rückendeckung durch die USA?

Er will Venezuelas Präsident Maduro die Macht entreißen. 

Im Machtkampf in Venezuela schwört der umstrittene Präsident die Streitkräfte auf die Verteidigung des Landes ein. Die Opposition will das mächtige Militär auf ihre Seite ziehen. Der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó verspricht den Soldaten Amnestie.

Sie werfen sich gegenseitig die Verletzung der Verfassung vor und kämpfen um die Macht im Ölstaat Venezuela: Nicolás Maduro und Juan Guaidó. Dabei spitzen sich die politischen Spannungen und die humanitäre Lage im Land immer weiter zu. Auch die Weltgemeinschaft zerfällt in zwei Lager und droht mit Sanktionen bis hin zu militärischen Interventionen. Ist Venezuela das "neue Kuba" und droht ein Kalter Krieg 2.0? Südamerika-Experte Prof. Dr. Nikolaus Werz analysiert im Interview mögliche weitere Entwicklungen.

Es ist nur ein kleines Detail während einer Pressekonferenz, doch es sorgt für große Beunruhigung und Spekulationen. Ein gelber Notiz-Zettel in der Aktenmappe von John Bolton nährt den Verdacht, die USA würden eine Militärintervention in Venezuela vorbereiten.

John Bolton, nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Trump, löst mit einer Notiz Spekulation über das weitere Vorgehen aus.

Die USA gehen mit Sanktionen gegen den wichtigen Ölsektor Venezuelas vor. Das kündigte US-Finanzminister Steven Mnuchin am Montag in Washington an.

Papst Franziskus sorgt mit einem skurrilen Vorschlag zum Thema Abtreibung für Aufsehen. Frau sollen dem katholischen Kirchenoberhaupt zufolge ihrem ungeborenen Kind ein Lied singen - zur Versöhnung.

Wie es in Venezuela weitergeht, ob die Staatskrise bald beigelegt werden kann oder es in einer Eskalation der Gewalt zu Blutvergießen kommt, hängt maßgeblich von der Entscheidung des Militärs ab. Die USA drohen unmissverständlich.

Juan Guaido hatte sich am Mittwoch zum Präsidenten erklärt. Amtsinhaber Nicolas Maduro will das nicht gelten lassen. Die USA haben sich angesichts eines möglichen Machtumschwungs bereits in Stellung gebracht.