Queen Elizabeth II. hat sich über Jahrzehnte hinweg stets in politischer Zurückhaltung geübt. Ob es ihr Sohn und Thronfolger Prinz Charles wohl auch so handhaben wird? Er ist schließlich für sein politisches und ökologisches Engagement bekannt.

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Umwelt, Architektur, Homöopathie – das sind die drei großen Steckenpferde von Prinz Charles. In der Vergangenheit hat sich der britische Thronfolger häufig für diese Themen starkgemacht. Ein Verhalten, das man von seiner Mutter, der Queen, nicht kennt. Aus gutem Grund: Als Monarch mischt man sich nicht ein.

Das weiß auch Prinz Charles

Anlässlich seines 70. Geburtstags am 14. November hat Prinz Charles nun seltene Einblicke in sein Leben gegeben. Dem britischen TV-Sender BBC sagte er für die Dokumentation "Prinz, Sohn und Erbe: Prinz Charles mit 70", dass er sich einiges von seiner Mutter abgeschaut habe. "Ich mich als König einmischen? So dumm bin ich nicht."

Er wisse genau, vor welcher Herausforderung er als künftiger Monarch stehe: "Wenn du Souverän bist, dann spielst du die Rolle, die von dir erwartet wird." Das bedeute nun mal auch, politische, soziale und ökologische Engagements ruhen zu lassen. (cos)  © spot on news

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