R'n'B-Sänger R. Kelly hat ein neues Lied herausgebracht. Der Text liest sich wie eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen ihn. Vergewaltigung und Sex mit Minderjährigen stehen im Raum und die Zeilen dürften ihm kaum dabei helfen, sein Image aufzubessern.

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Die Zeiten, in denen "I Believe I Can Fly" die Charts anführte und R. Kelly weltweit mit Balladen Erfolg hatte, sind lange vorbei. Heute dominieren Negativschlagzeilen über den 51-Jährigen die Berichterstattung.

Er soll Minderjährige sexuell missbraucht und einen Sexkult betrieben haben. Sein neues Lied "I Admit" (zu Deutsch: "Ich gestehe/gebe zu") wird sein angeschlagenes Image nicht aufbessern, denn der Text ist alles andere als harmlos.

19 Minuten Sprechgesang

Auf dem Streamingportal Soundcloud hat der Musiker das Lied hochgeladen. Es ist 19 Minuten lang und damit nicht gerade radiotauglich. Im Text gibt R. Kellys lyrisches Ich allerlei Dinge zu, von Banalitäten bis zu äußerst fraglichen Handlungen.

Eine der Zeilen lautet etwa: "I admit I fuck with all the ladies, that’s both older and young ladies. But tell me how they call it pedophile because that shit is crazy". Frei übersetzt gibt er also zu, Sex mit jungen Frauen gehabt zu haben. Dies pädophil zu nennen, sei jedoch verrückt. Er wolle nur seine Musik machen und seine Ruhe haben, rappt R. Kelly weiter.

Musikalischer Rundumschlag

Der Sänger widerspricht in diesen Zeilen auch dem Gerücht, einen Sexkult betrieben und jungen Frauen als Sklavinnen gehalten zu haben ("What’s the definition of a cult? Whats the definition of a sex slave?").

Sofern andere Menschen Opfer von R. Kellys Sexpraktiken geworden sind, wird eine Zeile sie weiter verletzen. Der Sänger unterstellt darin Eltern, ihm ihre Töchter aufgedrängt zu haben. "Don’t push your daughter in my face, and tell me that it’s okay."

Dazwischen verlangt R. Kelly immer wieder Respekt. Der stehe ihm zu, findet er. Dass der Sänger, der kurzzeitig mit einer 15-Jährigen verheiratet war, diesen Respekt für "I Admit" bekommen wird, ist unwahrscheinlich.   © 1&1 Mail & Media / CF

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