• In der Sachsenarena steigt das erste Roland-Kaiser-Konzert seit dem Lockdown.
  • Doch wegen hoher Inzidenzwerte müssen Ungeimpfte einen negativen PCR-Test vorlegen.
  • Vielen Fans sind die zusätzlichen Kosten für den Test zu hoch.

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Seine Fans waren schon in Vorfreude: In der Sachsenarena in Riesa, die bis letzte Woche noch als Impfzentrum diente, hatte sich Roland Kaiser nach anderthalbjähriger Pause für ein Konzert angekündigt.

Doch nun machen vielen Fans die aktuellen Corona-Auflagen, die den Hallengästen auferlegt wurden, einen Strich durch die Rechnung, berichtet der "Spiegel".

Ursache für den neuerdings geforderten PCR-Test ist der gestiegene Inzidenzwert im Landkreis Meißen auf über 35, der für kommerzielle Großveranstaltungen die 2G-Regel verlangt - oder eben einen PCR-Test. Nur: Dieser Test ist deutlich teurer als die bislang ausreichenden Antigen-Tests bei 3G-Veranstaltungen.

Fans meckern: "Wir werden ausgegrenzt!"

Die "Sächsische Zeitung" hatte bereits Mitte der Woche von der Empörung der Fans berichtet. Darunter sei auch eine 34-Jährige, die sich bislang gegen eine Impfung entschieden hatte und ihrem Unmut Luft machte: "Wir werden hier ausgegrenzt, und zwar auf die übelste Art und Weise".

Laut dem Veranstalter Semmel Concerts habe es erst Anfang der Woche die Genehmigung für das Konzert mit 5.000 verkauften Tickets gegeben.

Veranstalter nimmt gekaufte Tickets zurück

Der Veranstalter kündigte an, dass die Eintrittskarte gegen einen Gutschein umgetauscht werden könnte und bat bei den Fans um Verständnis: "Uns liegt es fern, jemanden bei einem unserer anstehenden Konzerte auszuschließen", hieß es in einer Erklärung in den Sozialen Medien.

Für noch anstehende Konzerte des Schlagersängers können sich Fans auf dem "Roland-Kaiser-Infoportal" über die lokalen Bedingungen informieren.

Laut der Webseite wird ein PCR-Test nach aktuellem Stand bei den Auftritten in Hamburg und in Erfurt verlangt. In Frankfurt am Main wiederum sei derzeit bei einer 3G-Regelung nicht mal eine Besucherdatenerfassung notwendig.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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