Es scheint, als stünde die "Regenbogen"-Tour von Vanessa Mai unter keinem guten Stern: Nachdem sich die Schlagersängerin gerade erst von einer Rückenverletzung erholt hat, nun der nächste Schreck: Vor einem Konzert in Düren erhielt die Musikerin Bombendrohungen.

Es sollte der erste Auftritt von Vanessa Mai nach ihrem Tanzunfall vor zwei Wochen werden, bei dem sich die Sängerin eine Verletzung am Rücken zuzog. Doch das Konzert in Düren bei Köln ging alles andere als glatt über die Bühne.

Drohanrufe und Polizeieinsatz vor Konzert

Wie die Polizei mitteilt, gab es vor dem Konzert zwei Anrufe, bei denen ein zu diesem Zeitpunkt noch unbekannter Mann mit einem Anschlag in der Arena Kreis Düren drohte. Während des Konzerts von Vanessa Mai werde eine Bombe hochgehen, so die Botschaft des Anrufers.

Die Polizei reagierte umgehend und ließ die Halle von Spürhunden absuchen, fand jedoch keinerlei Sprengstoff oder verdächtige Gegenstände. Mai durfte wie geplant auftreten – wenn auch mit einer halben Stunde Verspätung.

"Ich hatte schon ziemliche Angst, dass sie zwar nichts finden, aber dann sagen, dass die Gefahr zu groß ist und das Konzert abgesagt werden muss. Das wäre für mich der Super-Gau gewesen", sagte Vanessa Mai im Gespräch mit der "Bild".

69-Jähriger in Gewahrsam genommen

Wie die "Bild"-Zeitung weiter berichtet, wurde schnell ein 69-Jähriger als Tatverdächtiger festgenommen. Die Polizei habe ausreichend Beweise sicherstellen können, als sie den Dürener noch am selben Abend an seinem Wohnsitz in Gewahrsam nahm.

Das Motiv blieb allerdings unklar. Vieles deutet auf eine psychische Erkrankung des Mannes hin. Er wurde in eine Klinik gebracht. © 1&1 Mail & Media / CF

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