Anscheinend kommt der "House of Cards"-Star Kevin Spacey mit einem blauen Auge davon. Ein Verfahren gegen ihn wegen sexueller Nötigung wird jetzt tatsächlich eingestellt. Das mutmaßliche Opfer will nicht gegen den 59 Jahre alten Schauspieler aussagen.

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Laut der Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Massachusetts wurde das Verfahren bereits eingestellt. Vor rund zehn Tagen kündigten dies Gerüchte bereits an, damals berichtete die Zeitung "New York Post" über manipulierte und verschwundene Beweismittel. Jetzt wurde dies genau der Grund für die Einstellung des Verfahrens.

Ohne Beweismittel und Aussage kein Verfahren

In dem Fall geht es neben sexueller Nötigung auch um Körperverletzung. Der Grund für die Einstellung: Das mutmaßliche Opfer, der Sohn einer TV-Moderatorin, will nicht mehr gegen Kevin Spacey aussagen. Der Schauspieler soll ihn angeblich 2016 mit Alkohol abgefüllt und daraufhin in einem Restaurant, in dem der damals 18-Jährige gearbeitet hatte, missbraucht haben. Kevin Spacey bestritt dies.

Eigentlich wollte der junge Mann Beweise durch Textnachrichten auf seinem Handy liefern, aber er konnte es der Verteidigung nicht übergeben, weil es verschwunden sei. Wegen dieser fehlenden Beweise und verweigerter Aussage sei das Verfahren nun eingestellt worden, wie unter anderem tagesschau.de berichtet.

Dabei gab es nicht nur diesen Vorwurf gegen Kevin Spacey, im Zuge der #metoo-Kampagne auf Twitter hatten sich mehrere Männer gegen den zweifachen Oscar-Preisträger ("Die üblichen Verdächtigen", "American Beauty") gestellt. Vor Gericht wurde aber bisher nur dieser eine Fall gebracht. Kevin Spacey wurde wegen der Anschuldigungen aus seiner Hitserie "House of Cards" geschmissen, seine Karriere liegt seither auf Eis.  © 1&1 Mail & Media / CF

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