Val Kilmer leidet an Rachenkrebs. Doch über seinen Gesundheitszustand schweigt der Schauspieler. Dafür äußerte sich jetzt erstmals Freund und Kollege Michael Douglas.

Als er 2014 im Film "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" auf der Kinoleinwand zu sehen war, dachte wohl niemand, dass es für die nächsten drei Jahre das letzte Mal sein würde. Nicht, weil Hollywood Val Kilmer nicht mehr liebt (2017 wird er in gleich drei neuen Filmen zu sehen sein!), sondern aus gesundheitlichen Gründen. Der Schauspieler leidet an Rachenkrebs. Und weil er die Diagnose zuerst ignorierte und Gebete einer ärztlichen Therapie vorzog, scheint sich sein Gesundheitszustand arg verschlechtert zu haben.

Val Kilmer 2015 – das Halstuch kaschiert seinen vom Krebs gezeichneten Hals.

Alte Freunde

Obwohl er selbst die Gerüchte bis dato nicht bestätigt hat, tut es jetzt ein besorgter Freund: Michael Douglas. Mit ihm stand Val vor 20 Jahren in "Der Geist und die Dunkelheit" vor der Kamera. Der 72-Jährige litt ebenfalls an Krebs und weiß demnach genau, was sein Kumpel Val gerade durchmachen muss. In einem Interview mit Jonathan Ross in London ließ er seinen Sorgen jetzt freien Lauf.

"Val ist ein toller Typ, der jetzt gerade genau das gleiche durchmacht, was ich durchmachen musste. Und es sieht nicht gut aus für ihn. Ich bete für ihn. Das ist der Grund, warum ihr von Val in letzter Zeit nicht so viel gehört habt", sagte Michael nachdenklich.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Die Rede ist natürlich von Zungenkrebs, den Douglas 2010 diagnostiziert bekam. Aus Angst vor einem Karriere-Aus gab er zuerst vor, an Rachenkrebs erkrankt zu sein. Nach einem Jahr Chemotherapie konnte der Ehemann von Catherine Zeta-Jones (47) jedoch verkünden, dass er geheilt sei. Und er sieht tatsächlich wieder richtig gut aus!

Eigentlich müsste allein das Val Kilmer doch genug Hoffnung und Vertrauen in die Medizin geben ...   © top.de