Stünde sie noch einmal vor der Wahl: OP oder nicht, Monica Lierhaus würde sich heute anders entscheiden. In einem Interview spricht die Moderatorin darüber, wie die Folgen ihr Leben verändert haben.

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Die frühere "Sportschau"-Moderatorin Monica Lierhaus bereut jene Hirnoperation vor elf Jahren, durch deren Folgen sie bis heute körperlich eingeschränkt ist. "Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich das Aneurysma wohl nicht entfernen lassen", sagte Lierhaus der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Dienstag. "Aber die Ärzte rieten mir dazu - sie hatten mir gesagt, dass ich sonst eines Tages tot umfallen könnte."

Es ist nicht das erste Mal, dass Lierhaus sich auf diese Weise äußert. Bereits 2015 hatte sie mit ihrer Mutter ein Interview zu dem Thema gegeben. Auf die Bemerkung, dass sie ohne die Operation tot wäre, entgegnete Lierhaus damals: "Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben."

Lierhaus wird 2009 wegen eines Hirn-Aneurysmas operiert

Im Jahr 2009 war Lierhaus wegen eines Hirn-Aneurysmas operiert worden. Als dabei Komplikationen auftraten, wurde sie für vier Monate in ein künstliches Koma versetzt. Danach sei sie "auf dem Stand eines Kleinkindes" gewesen, beschrieb sie die Situation einmal.

Lierhaus, die kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht, sagte, inzwischen gehe es ihr "gut – den Umständen entsprechend". Sie sei schon längere Zeit nicht mehr gestürzt – "das letzte Mal vor einem halben Jahr".

Ihr Gleichgewichtssinn sei "stabil - und wenn ich falle, dann kann ich wieder von selbst aufstehen, das war nicht immer so". Auch ihre chronischen Rückenschmerzen seien etwas besser geworden, weil sie jeden Tag mit Morgengymnastik beginne.

Ihr Körper stehe nach wie vor ständig unter Strom, sie könne nicht länger als zwei Stunden sitzen, die linke Hand sei immer noch taub. Das werde sich nicht mehr ändern. "Ich träume auch nicht mehr davon, freihändig eine Treppe runterzugehen - das ist unrealistisch", sagte Lierhaus der "Bunten".

Lierhaus will sich aus dem Fernsehen zurückziehen

Bereits vor rund einem Jahr hatte Lierhaus angegeben, sich mit 50 Jahren aus dem Fernsehen zurückziehen zu wollen. "Frauen ab 50 haben als Moderatorinnen im deutschen Fernsehen keine Chancen mehr", sagte sie da.

Lierhaus entwickelte sich im Laufe ihrer Karriere von der Nachrichtensprecherin zur gefragten Sport-Moderatorin. Fünf Jahre lang berichtete sie für die ARD über Fußball, Skispringen und die Tour de France. (lh/AFP)

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