Til Schweiger hat einen Instagram-Post gelöscht. Dort hatte er die Morddrohungen an Virologe Drosten und Politiker Lauterbach heruntergespielt. Der Schauspieler entschuldigte sich in einem neuen Post.

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Film- und Fernsehstar Til Schweiger (56) hat seinen umstrittenen Instagram-Post an die Adresse von Virologe Christian Drosten und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach gelöscht und sich öffentlich entschuldigt. "Mein Post war nicht nur unbedacht, sondern völlig unangebracht und vor allem überflüssig", schrieb er seinen Followern in dem sozialen Netzwerk am Mittwoch.

"Meinen Kindern habe ich immer gesagt Fehler zu machen ist menschlich, aber man muss auch seine Fehler erkennen und in der Lage sein, sich aufrichtig für diese zu entschuldigen. Mein Fehler ist aber leider nicht so leicht zu entschuldigen, trotzdem möchte ich auf diesem Wege Herrn Prof. Lauterbach und Herrn Prof. Dr. Drosten mitteilen, dass ich meinen Fehler aus ganzem Herzen bereue."

Schweiger nach Morddrohungen gegen Drosten und Lauterbach: "Heult jetzt nicht rum"

Hintergrund ist sein früherer Instagram-Kommentar zu Morddrohungen, die Drosten (48) und Lauterbach (57) öffentlich gemacht hatten. "Herr Drosten und Herr Lauterbach, take a Chill-Pill!" hatte er geschrieben und von mehreren Morddrohungen gegen sich selbst in der Vergangenheit berichtet. "Also heult jetzt nicht rum - habe ich auch nicht getan!", schrieb der 56-Jährige. Schweiger löschte diesen Beitrag kurz darauf, in sozialen Netzwerken verbreiteten Nutzer aber Screenshots der Nachricht.

Am Dienstag hatte SPD-Politiker Lauterbach auf Twitter das Foto eines kleinen Fläschchens mit einer Flüssigkeit gezeigt, das er per Post bekommen hatte, laut Absender mit dem Virus verseucht. "Trink das - dann wirst du immun", stand demnach auf einem beigelegten Zettel. Wenig später kommentierte Christian Drosten den Tweet und schrieb, er habe das gleiche Paket erhalten.

Es ist nicht das erste Mal, dass Schweiger mit umstrittenen Aussagen in der Coronakrise auf Instagram polarisiert. (dpa/sap)

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