Es sollte ein schrilles und kunterbuntes Vergnügen werden. Doch am Ende überwog bei vielen Gästen die Enttäuschung über die erste "DragCon" in London.

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Mit einem derartigen Andrang haben offenbar auch nicht die Veranstalter des US-amerikanischen Travestie-Festivals "DragCon" gerechnet, das am vergangenen Wochenende erstmals in London stattfand.

In der dortigen Olympia-Halle traten bei der zweitägigen Veranstaltung auch die Stars von "RuPaul’s DragRace", einem US-Erfolgsformat von und mit Schauspieler und Dragqueen RuPaul, auf. Das Problem: Viele Fans bekamen noch nicht einmal die Gelegenheit dazu, ihre Drag-Idole nebst RuPaul bestaunen zu können.

Für viele war schon am Eingang Schluss

Hunderte Ticketbesitzer sollen laut "BBC News" bereits am Samstag in den frühen Morgenstunden angestanden haben. Für Fans, die noch nicht so früh angerückt waren, bedeutete das langes und mitunter vergebliches Warten.

Schuld daran seien laut des Betreibers die verschärften Sicherheits- und Gesundheits-Maßnahmen gewesen, die den Einlass deutlich verlangsamt haben. So steht es jedenfalls auf dem offiziellen Twitter-Account der Veranstaltung zu lesen.

Fans fordern ihr Geld zurück

Zwar wurde den Fans, die es am Samstag nicht auf das Gelände geschafft haben, angeboten, dass ihre Tickets auch noch am Sonntag ihre Gültigkeit besitzen. Viele waren aber von weit her angereist und konnten dieses Angebot daher nicht wahrnehmen.

Wenig verwunderlich, dass es Berichten zufolge auch zu lautstarken Protesten vor dem Veranstaltungsgelände kam, bei denen die enttäuschten Ticketbesitzer ihr Geld zurückforderten.

Diesen Schritt habe der Veranstalter laut "BBC News" bereits angekündigt: "Wer [am Sonntag] nicht kommen kann, bekommt sein Geld erstattet." Das dürfte allerdings nur die Kosten für die Karten abdecken; auf den Reisekosten werden die abgewiesenen Fans wohl sitzen bleiben. (stk)  © spot on news

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