• Constantin Schreiber rückt ab dem kommenden Jahr neu ins Sprecherteam der "Tagesschau".
  • In einem Interview verriet er nun, was ihm daran am meisten Angst macht.
  • Mit dem neuen Job geht für Schreiber kein Kindheitstraum in Erfüllung - aus einem bestimmten Grund.

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Eigentlich fürchtet sich der neu ins Team der 20-Uhr-"Tagesschau" aufrückende Moderator Constantin Schreiber vor nichts – mit einer Ausnahme: Er habe Angst vor einem Schluckauf während der Nachrichtensendung, sagte Schreiber der Nachrichtenagentur AFP. Denn einen Schluckauf "bekommt man nicht seriös überspielt".

Der 41-jährige Schreiber wird ab dem kommenden Jahr einer der Sprecher der Nachrichtensendung um 20.00 Uhr, aus der der langjährige Chefsprecher Jan Hofer am Montag ausscheidet. Neben Schreiber rückt künftig auch Julia-Niharika Sen ins 20-Uhr-Team.

Schreiber ist aber zuversichtlich, ohne Schluckauf durch die Hauptnachrichten zu kommen. Ein Arzt habe ihm einmal versichert, dass "der Körper in einer angespannten Situation den Schluckauf unterdrückt".

Vor anderen Pannen, die während der Moderation passieren können, habe er weniger Angst. "Wenn mal ein Patzer passiert, ist das keine totale Katastrophe." Natürlich versuche er, Versprecher und andere Fehler zu vermeiden. Zugleich fasziniere dies die Zuschauer auch: "Videos mit Patzern im Internet haben vielleicht auch deshalb so hohe Abrufzahlen."

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Schreiber ist überrascht über Wiedererkennung im Alltag

Schreiber arbeitet seit 2017 für ARD-aktuell, dort ist er bisher etwa im "Nachtmagazin" und in anderen Ausgaben der "Tagesschau" zu sehen. Die Frage, ob mit der Moderation der 20-Uhr-"Tagesschau" nun ein Kindheitstraum in Erfüllung gehe, verneint er - aber nicht, weil er die Sendung nicht moderieren wollte. Er habe es schlicht "nie für möglich gehalten, dort zu landen".

Denn die "Tagesschau" erreiche, trotz des digitalen Wandels, unvergleichlich viele Menschen. Das habe allerdings auch zur Folge, dass er einer "sozialen Kontrolle jenseits des Studios" unterliegt: Menschen geben ihm teils Feedback auf der Straße oder wollen ein gemeinsames Foto schießen.

Dass seine Zuschauer ihn im Alltag wiedererkennen, überraschte Schreiber in der Vergangenheit häufig: "Ich denke immer: Der Mensch im Anzug, ordentlich frisiert, sieht doch ganz anders aus als ich im täglichen Leben." Da trage er weder Anzug noch Krawatte, sagt Schreiber und gesteht: "Meine Haare sitzen auch nicht immer so perfekt wie im Fernsehen."

Wann Schreiber das erste Mal in der 20-Uhr-"Tagesschau" zu sehen sein wird, ist noch unklar. Die Dienstpläne werden erst kurz zuvor veröffentlicht. (afp/kad)

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