Lena Meyer-Landrut geht in den Dschungel! Allerdings nicht ins Dschungelcamp, sondern sie spricht die Stimme von Jane im neuen Film "Tarzan 3D", der am 20. Februar anlief. Zusammen mit Alexander Fehling, dem Sprecher von Tarzan, erklärt sie, was an der neuen Dschungel-Verfilmung so besonders ist, warum sie ihn sich als Kind nie angesehen hätte und verrät, ob ein Typ wie Tarzan ihr Traummann wäre.

Frau Meyer-Landrut, Herr Fehling. Woran liegt es, dass Tarzan im Film - obwohl er weit weg von der Zivilisation lebt - trotzdem immer unbehaart und rasiert ist.

Lena Meyer-Landrut: Ist er?

Ist er.

Meyer-Landrut: Das kann ja genetisch bedingt sein.

Alexander Fehling: Es ist genetisch bedingt.

Meyer-Landrut: Alex weiß das, weil er Tarzan spricht.

Es gibt bereits mehrere Tarzan-Filme. Was ist an Tarzan 3D anders?

Meyer-Landrut: Es ist schon mal besonders, dass es ein 3D-Film ist, ein animierter 3D-Film. In der Form gibt es das noch nicht und das finde ich superspannend.

Lena Meyer-Landrut: "Ich war früher ein Schisser"

Der Film hat auch viele tragische Momente. Ist das noch ein Kinderfilm?

Meyer-Landrut: Ja.

Fehling: Ja (beide lachen).

Meyer-Landrut: Also mit 5 hätte ich mich nicht getraut, den anzugucken. Oder besser gesagt: Meine Mutter hätte es mir nicht erlaubt. Ich war früher auch wirklich ein Schisser. Aber so ab Grundschulalter, klar!

Sehen Sie das auch so, Herr Fehling?

Fehling: Ich sehe es auch so. Ja, der Film ist ein bisschen tragischer und hat auch ein paar Handlungsstränge, die neu sind - mit dem Meteoriten und den Auswirkungen auf die Umwelt. Mehr will ich nicht vorwegnehmen. Ich finde auch diese Dschungel-Natur einfach toll.

Sie sprechen von der tollen Dschungel-Natur. Kann es sein, dass der Film dadurch ein wenig an Avatar erinnert?

Meyer-Landrut: Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht.

Fehling: Ich auch nicht, aber ich glaube nicht. Diese Avatar-Welt sieht schon anders aus. Da fliegen die Leute auch die ganze Zeit. Gut, Tarzan fliegt auch viel. Aber er schwingt eher an der Liane.

Alexander Fehling: "Ich hab viel rumgegrunzt"

Herr Fehling, Sie sprechen Tarzan, der im Film recht wortkarg ist. Ist das als Synchronsprecher leicht verdientes Geld?

Fehling: Mir hat es Spaß gemacht. Ich war fünf Tage im Studio und musste viele Geräusche machen und viel atmen. Damit es nicht hohl wirkt, muss man die ganzen Bewegungen auch machen.

Wie ging’s Ihnen dabei, Frau Meyer-Landrut?

Meyer-Landrut: Ähnlich. Ich hatte zwar viel Text, musste aber auch viel atmen, rennen, springen und klettern. Wie Alex sagt: Das ist nicht so, wie man sich das vorstellt und einfach nur "äh" ins Mikrofon seufzt. Sondern man muss sich körperlich anstrengen, um das glaubwürdig rüberzubringen. Das ist auf jeden Fall nicht so easy. Mir ist das Sprechen leichter gefallen als dieses ganze Atmen und Außer-Atem-sein. Das ist schon hart.

Wie viel von Ihnen haben Sie den Figuren Tarzan und Jane mitgegeben?

Meyer-Landrut: Meiner Erfahrung nach kann ich sagen, dass der Alexander auch privat sehr wortkarg ist.

Fehling: Ich hab viel rumgegrunzt (beide lachen).

Fehling: Jane - beziehungsweise die Lena - kümmert sich privat auch gerne. Sie guckt im Dschungel der Großstadt, wem sie helfen kann.

Natürlich gibt’s bei Tarzan und Jane auch eine Liebesgeschichte. Jetzt sind wir zum Schluss einfach mal schön oberflächlich: Wie ist es bei Ihnen, Herr Fehling: eine Frau wie Jane, blonde schulterlange Haare, schlank. Wäre das ihr Typ?

F: Ach, das kommt drauf an, was sie sagt.

L: Ja, das ist nett gesagt.

Und bei Ihnen, Frau Meyer-Landrut? Definierte Muskeln wie Tarzan, braune wallende Haare. Wäre das Ihr Traummann?

L: Nein!

Wie würde der aussehen?

L: Das kommt drauf an, was er sagt. (beide lachen)

Frau Meyer-Landrut, Herr Fehling. Vielen Dank für das Gespräch.