Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock und der Außenminister der Ukraine Dmytro Kuleba reisten nach ihren Sitzungen der Vereinten Nationen anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen Angriffs auf die Ukraine gemeinsam nach Deutschland.

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Außenministerin Annalena Baerbock und ihr ukrainischer Kollege Dmytro Kuleba sind gemeinsam von den Vereinten Nationen in New York nach Deutschland gereist. Die Grünen-Politikerin und Kuleba landeten am Samstagmorgen an Bord eines Regierungsairbus der Luftwaffe in Berlin. Beide Außenminister hatten am Freitag an Sitzungen der Vereinten Nationen zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar teilgenommen.

Baerbock war direkt von einem Treffen der Außenminister der G20-Runde führender und aufstrebender Wirtschaftsmächte im Rio de Janeiro am Mittwoch und Donnerstag nach New York gereist. Auch in Brasilien waren die Diskussionen vom anhaltenden russischen Krieg in der Ukraine sowie dem Gaza-Krieg im Nahen Osten überlagert worden.

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Baerbock will Druck auf Putin erhöhen

In der Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte Baerbock die Weltgemeinschaft am Freitag aufgerufen, den Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu erhöhen, den vor zwei Jahren begonnenen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. "Wenn uns eine Welt am Herzen liegt, in der jedes Leben gleich wichtig ist, liegt es an jedem einzelnen von uns, sich gegen den Krieg Russlands zu wehren", sagte sie.

Die Ukraine habe 50 Prozent der von Russland eingenommenen Gebiete sowie das Schwarze Meer wieder freigekämpft und werde zudem bald Mitglied der Europäischen Union sein. Die Unterstützung des Landes in den vergangenen zwei Jahren habe sich nicht nur gelohnt, "sondern das Glas ist halb voll". (dpa/mak)


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