Designer Guido Maria Kretschmer trauert: Durch das Coronavirus hat er drei Menschen aus seinem Umfeld verloren.

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Guido Maria Kretschmer hat die Coronakrise nicht nur beruflich getroffen. Auch privat muss der Designer derzeit einiges verarbeiten. In einem Instagram-Livestream von "RTL Exclusiv" erzählte er, dass ihm das Coronavirus schon drei Menschen genommen habe, die er gut kannte.

Guido Maria Kretschmer vermisst Jörn Kubicki

Der Tod von Jörn Kubicki habe ihn besonders mitgenommen: "Das ist ja immer schwierig mit Leuten, die man nicht jeden Tag sieht. Da denke ich dann: 'Das kann doch nicht sein, dass der Jörn nicht mehr da ist.' Weil der so ein mutiger, freier, lustiger Mensch war."

Der Lebensgefährte des Berliner Ex-Bürgermeisters Klaus Wowereit erlag im März den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. Kubicki litt offenbar seit Jahren an der Lungenkrankheit COPD.

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Freund aus Spanien verstorben

Der Tod eines befreundeten Hoteldirektors aus Spanien habe Kretschmer unvorbereitet getroffen, da dieser eigentlich gesund gewesen sei: "Ein gesunder Mann, der hatte gar keine Vorerkrankungen. Der war Anfang 50. Und dann kriegt das doch noch einmal eine andere Dimension."

Darüber hinaus habe er Abschied von der Mutter eines italienischen Models nehmen müssen. Laut Kretschmer litt sie an Asthma. Der Designer appelliert daher an die Menschen: "Ich habe [...] gelesen, dass Leute jetzt schon, wo die Lockerungen so sind, völlig ausgeflippt sind. […] Wo ich denke, verrückt, die Leute sollen sich am Riemen reißen. Das ist das Allerwichtigste." (eee)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Der Sicherheitsabstand in der Coronakrise könnte uns bis 2022 erhalten bleiben

Forscher warnen davor, angesichts sich stabilisierender Infektionszahlen im Umgang mit dem Coronavirus leichtsinnig zu werden. Aus purer Ungeduld den mittlerweile eintrainierten Sicherheitsabstand aufzugeben, berge große Gefahr. Denn noch seien im Zusammenhang mit der Verbreitung von COVID-19 zentrale Fragen unbeantwortet. (Teaserbild: picture alliance/Daniel Reinhardt/dpa)