• Schauspielerin Halle Berry schlägt gegen einen US-Radiomoderator zurück.
  • Der Moderator hatte in seiner Show einen rassistischen Vergleich auf ihre Kosten gemacht.
  • Berry bezeichnet seine Aussagen nun als "widerlich".

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Die kontinuierliche Debatte um strukturellen Rassismus in den USA hat die Menschen für das Thema sensibilisiert - sollte man meinen. Doch immer wieder gibt es Vorfälle, die das Gegenteil beweisen.

Zum Beispiel jüngst in der Show von US-Radiomoderator Rob Lederman, der die Hautfarbe schwarzer Promidamen heranzog, um seine Vorlieben beim Bräunungsgrad von Toast zu beschreiben.

Eine der genannten Damen, Schauspielerin Halle Berry, kritisierte den Moderator dafür nun mit deutlichen Worten.

Halle Berry über Moderator: "Es ist lächerlich"

"Widerlich. Es ist lächerlich, dass diese Art von Unsinn immer noch im Radio ausgestrahlt wird", schrieb Berry auf Twitter und veröffentlichte einen Audiomitschnitt von Ledermans Aussagen.

Alle Schwarzen Frauen seien schön und wertvoll, so die Schauspielerin weiter. Ihren Post beendete Berry mit der Abkürzung "GTFOH", was für "Get the fuck out of here" steht und im Deutschen ungefähr mit "Verzieh dich, verdammt nochmal" übersetzt werden kann.

Rob Lederman: "Kann nicht mehr in den Spiegel schauen"

Radiomoderator Rob Lederman ist seinen Job mittlerweile los. Kurz nach seinem mehr als fragwürdigen Vergleich wurde er von seinem Arbeitgeber Cumulus Media entlassen.

Nach seinem Rauswurf entschuldigte sich der geschasste Moderator: "Ich möchte mich bei allen Menschen entschuldigen, die ich mit meinen dummen und ignoranten Kommentaren verletzt habe", schrieb Lederman in einem Statement, das er auf Twitter veröffentlichte.

Er habe einen Fehler begangen und könne nicht mehr in den Spiegel schauen. Weiter versprach er, durch seine Fehler wachsen zu wollen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Nachhilfe in Sachen Diversität: Queen Elizabeth lässt Mitarbeiter nachsitzen

Nach den Rassismus-Vorwürfen gegen das britische Königshaus zieht Queen Elizabeth nun erste Konsequenzen. Die Monarchin richtete ein Programm ein, das Mitarbeiter schulen und die Repräsentation von Minderheiten erhöhen soll.