Was haben sich L’Oreal und Lena Meyer-Landrut dabei nur gedacht? Ein Youtube-Werbeclip zog einen Shitstorm nach sich und wurde anschließend wieder gelöscht. Dabei wollten Lena und der Kosmetikhersteller doch nur den "Feminist-Statement-Look" zeigen.

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Dieser Schuss ging ganz offensichtlich nach hinten los: Nach einem wahren Shitstorm gegen Sängerin Lena Meyer-Landrut und den Kosmetikhersteller L’Oreal hat das französische Unternehmen reagiert und ein fragwürdiges Youtube-Video auf dem offiziellen Account wieder gelöscht - auf anderen Kanälen ist er allerdings noch zu finden. Was war passiert?

Lena schminkt sich als „Feministin“ und ihr Video wird gelöscht

© spot on news

Die Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin aus dem Jahr 2010 war in dem kurzen Werbeclip zu sehen, wie sie einen „Feminist-Statement-Look“ auflegt und dazu eine Schminkanleitung gibt. Der missverständliche Tenor: Mehr als ein bisschen dunklen Lidschatten braucht es für eine gestandene Feministin nicht.

Positives Feedback kann sie sich abschminken

Eigentlich wollte L’Oreal damit nur einen Lidschatten bewerben, der den Namen "Feminist" verpasst bekommen hatte. Natürlich wurde das Video innerhalb von wenigen Stunden mit zahlreichen negativen Kommentaren übersät. Auch die Protestorganisation Pinkstinks postete das Video auf Facebook mit dem Kommentar "We f*cking HATE you, L’Oreal Paris!. Darunter entluden sich unmittelbar wütende Beiträge von Hunderten von Usern.

Der allgemeine Tenor: Der wahre Feminist-Look sei, wenn man sich einfach so zeige, wie man aussehe – ganz ohne teure Schminke im Gesicht. Außerdem entbrach in den Kommentaren eine kontroverse Diskussion, ob der Begriff Feminismus mittlerweile nicht zum reinen Marketing-Slogan verkommen sei.

Doch neben deutlicher Kritik an der Marke L’Oreal und die für die Kampagne verantwortliche Marketing-Abteilung bekam auch die Protagonisten Lena in einigen Kommentaren deutlich ihr Fett weg. Sie habe sich noch nie als Feministin hervorgetan, bis auf eben diesen "bescheuerten" Schminktipp.

Doch einige Wenige springen ihrem Idol zur Seite, ohne übrigens die eigentliche Aktion in Schutz zu nehmen. So vermutet eine Facebook-Userin, dass Lena der "Support dieser ekelhaften Doppelmoral selbst ein bisschen peinlich ist…" Von Lena selbst gibt es zu dem Shitstorm und dem zweifelhaften Youtube-Video bislang noch keine Reaktion. (dr)  © spot on news

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Lena Meyer-Landruts Bilderbuchkarriere

Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest 2010 war sie aus den Medien nicht mehr wegzudenken: Für einige schon fast omnipräsent - doch von einer Eintagsfliege kann bei Lena Meyer-Landrut längst keine Rede mehr sein: Die Sängerin hat sich zu einer etablierten Künstlerin gemausert. Ihre Karriere in Bildern.