Bereits Ende August hat sich Mario Barth mit einem Video über den New-York-Besuch der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg lustig gemacht. Jetzt bekam er auf Facebook die Quittung dafür - und schoss gleich gegen die "Fridays-For-Future"-Bewegung.

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Das finden einige Fans nicht mehr so lustig: In einem Facebook-Video zog der Unterhaltungskünstler Mario Barth kürzlich über das Engagement der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg her.

Konkret machte Barth sich darüber lustig, dass die junge Schwedin zwar nach New York gesegelt sei, Schiffscrew und vor allem die Berichterstatter aber mit Flugzeugen und Helikoptern an- beziehungsweise abreisten. Dazu veröffentlichte Barth Hashtags wie "gretamachtdasschon" und "marketinginderperfektion".

Mario Barth verscherzt es sich mit einigen Fans

Besonders bei einem Fan kam das Video gar nicht gut an. In einer persönlichen Nachricht kritisierte eine Facebook-Nutzerin Barth heftig für sein Video: Wenn er anfange, Witze über ein autistisches Kind zu machen, das aus tiefster Überzeugung Menschen sensibilisieren wolle, die Welt besser zu behandeln, müsse sie Barth in Zukunft ignorieren, schrieb die Nutzerin unter anderem.

Die Nachricht veröffentlichte Barth inklusive Statement jetzt auf seinem Facebook-Profil. "Ich kann mich gar nicht daran erinnern, den gesundheitlichen Zustand von Greta thematisiert geschweige denn gewertet zu haben, doch nur weil ein Mensch mit einer Einschränkung lebt, ist doch nicht automatisch alles toll?", relativierte Barth seine Aktion. Und toll findet er Gretas Bewegung "Fridays For Future" wohl wirklich nicht.

Mario Barth schießt erneut gegen Greta Thunberg

Die Demos für den Klimaschutz produzierten mehr Müll, als dass sie Gutes täten, meint Mario Barth auf Facebook. "Wo waren die ganzen Demos in die Ferien?", schreibt er dazu. Bei all dem Gerede dürfe man den Humor doch nicht vergessen. "Jeder hat das Recht, verarscht zu werden".

Mit seiner Meinung polarisiert der Comedian: Fast 2.000 Kommentare sammelten sich innerhalb kurzer Zeit unter dem Post. Unter die Kritik mischte sich darin auch Zuspruch.  © 1&1 Mail & Media / CF

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