Nach vermeintlichen Partyexzessen trotz Corona-Auflagen am Ballermann hat die Regierung von Mallorca durchgegriffen: Alle Lokale müssen schließen. Für Malle-Sänger Mickie Krause "eine Frechheit".

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Die Schließung von Mallorcas Partymeilen dominiert derzeit die Medien. Aufgrund von Missachtung der Corona-Auflagen beschloss die Regierung, mit sofortiger Wirkung alle Lokale am Ballermann dicht zu machen. Was bedeutet das für Mallorca-Künstler wie Mickie Krause? "Das ist reine Schikane", sagt der Musiker im Interview mit "Bild.de".

Regierung lässt Tourismus "ausbluten"

Auch er habe das Video gesehen, das am vergangenen Freitag durch die Medien ging und vermeintliche Partyexzesse am Ballermann zeigen soll. "Ich habe es nicht als Partyexzess gesehen", stellt Krause klar. "Es wurde natürlich gefeiert und es wurden die Sicherheitsabstände nicht unbedingt eingehalten. Aber es handelte sich definitiv nicht um einen Partyexzess in der Bierstraße."

Der Sänger finde es ärgerlich, dass aufgrund einer Location, die die Corona-Auflagen missachtet hat, die gesamte Bierstraße sowie die Schinkenstraße dicht gemacht wurden. "Wir wissen natürlich alle, der Sauftourismus ist der Regierung in Spanien ein Dorn im Auge. Und so kann man jetzt natürlich versuchen, diesen Tourismus ausbluten zu lassen."

Mickie Krause: "Das ist eine Frechheit"

Weiter versichert Krause, dass seine Musikkollegen ihm beipflichten würden. "Das ist eine Frechheit, weil es auch Locations gibt, die sich an die Bestimmungen und Sicherheitsabstände gehalten haben und auch wirklich gute Sicherheitskonzepte haben." Allen Gastronomen werde dort nun eine Existenzgrundlage genommen.

Krause selbst habe für sich beschlossen, bis Ende des Jahres keine Auftritte mehr wahrzunehmen. Feiern mit Abstand sei aus seiner Sicht aber dennoch möglich.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Schluss mit Party auf Mallorca

Auch deutsche Touristen hatten auf der spanischen Ferieninsel die Corona-Regeln missachtet. Nun hat die Regierung die Partylokale geschlossen. Einige Touristen reagierten mit Unverständnis.