Schauspieler Richard Gere wagte sich für seinen aktuellen Film "Time out of Mind" als Obdachloser auf die Straßen New Yorks. Nun erzählt er von seinen Erlebnissen und erklärt, warum er nach diesen Erfahrungen Geld an Menschen verschenkt, die wirklich auf der Straße leben.

Die Dreharbeiten zu "Time out of Mind" mit Schauspieler Richard Gere sind längt abgeschlossen, der Film kommt im Laufe der Wochen in mehreren Ländern in die Kinos.

Dass der Superstar als Obdachloser auf den Straßen von New York unterwegs war, war demnach kein Selbstversuch, sondern Teil seines Jobs. Dennoch haben die Erlebnisse bei Gere Spuren hinterlassen. "Das werde ich nie vergessen", sagte er in einem Interview. "Die Menschen sind nur an mir vorbeigegangen und haben mich mit Verachtung angeschaut. Nur eine einzige Frau hat mir Essen gegeben."

Auf einer Facebook-Fan-Seite für den Schauspieler (einen offiziellen Account hat Gere nicht) wurde dieses Zitat von ihm vor wenigen Tagen verbreitet - weshalb es plötzlich zum großen Thema wird. Für Gere und die Produktionsfirma ist das natürlich allerfeinste Werbung für den neuen Film.

Geres weitere Ausführungen lassen erahnen, dass ihn die Zeit auf der Straße tatsächlich tief berührt hat: "Wir vergessen so oft, wie gesegnet wir sind. (...) Als ich fertig war, bin ich herumgelaufen und habe jedem Obdachlosen 100 Dollar und etwas zu essen gegeben. Sie weinten und waren so dankbar."