Til Schweiger bezeichnet seine Rolle als Jo Zenker Anfang der 90er Jahre in der ARD-Serie "Lindenstraße" im Nachhinein als "absolut blöd". Die Bücher seien richtig schlecht gewesen, sagte der Schauspieler der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

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"Politisch korrekt und durchaus verdienstvoll, wir hatten damals ja schon Themen, die heute selbstverständlich sind (...)", sagte er etwa mit Blick auf Homosexualität. "Aber mit Dialogen, die man nicht spielen kann.

Wir als Schauspieler durften ja auch den Text nicht ändern, nicht mal einen Konsonanten weglassen, kein Komma, nichts. Wir mussten es genauso sagen, wie es da stand", erinnert sich Schweiger, der am Donnerstag 56 Jahre alt wurde. "Das waren zwei Jahre, in denen ich nicht gerne zur Arbeit gegangen bin."

Keine Verlängerung des Produktionsvertrags

Schweiger hatte seine Schauspielkarriere in der "Lindenstraße" gestartet. Von 1990 bis 1992 spielte er die Rolle des Jo Zenker. Seinen großen Durchbruch erlebte er wenig später als "Der bewegte Mann".

Die "Lindenstraße" ist die am längsten laufende Serie im deutschen Fernsehen. Vor gut einem Jahr hatte die Fernsehprogrammkonferenz der ARD sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrags entschieden. Am Freitag stand der letzte Drehtag an. Im Fernsehen wird die letzte Folge dann am 29. März 2020 gezeigt.

"Für das Ensemble tut's mir leid", sagte Schweiger der NOZ. "Die haben das so lange gemacht, dass es nicht ganz einfach ist, da noch mal wegzukommen. (...) Aber ich war nie ein "Lindenstraßen"-Fan."  © dpa

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