• Ashley Judd hat bei ihrem jüngsten Einsatz im Regenwald beinahe ein Bein verloren.
  • Dank einer dramatischen, mehrtägigen Rettungsaktion konnte die Schauspielerin noch rechtzeitig in einem Krankenhaus behandelt werden.
  • Ihr Leben habe sie ihren "kongolesischen Brüdern und Schwestern" zu verdanken.

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Ashley Judd ist nicht nur eine weltberühmte Schauspielerin, sie setzt sich auch leidenschaftlich für den Erhalt bedrohter Tierarten ein. Doch ihr Engagement für die Rettung der Bonobo-Menschenaffen im kongolesischen Regenwald hätte sie fast mit dem Verlust eines Beines bezahlt.

In einem Video-Interview auf Instagram mit dem "New York Times"-Kolumnisten Nicholas Kristof schaltete sich Judd live aus der Intensivstation eines südafrikanischen Krankenhauses zu und berichtete von ihrem "katastrophalen" Unfall.

Demnach habe der Star "grausame 55 Stunden" hinter sich, nachdem er im Dunkeln über einen Baumstamm gestürzt war und sich dabei eines seiner Beine vierfach gebrochen hatte. Auch Nervenschäden habe sich Judd dabei an ihrem Bein zugezogen, sogar eine Amputation soll thematisiert worden sein.

Ashley Judd war dem Tode nah

In ihrem jüngsten Instagram-Post teilt die Schauspielerin nun einige Eindrücke von ihrer dramatischen Rettungsaktion. "Ohne meine kongolesischen Brüder und Schwestern hätte mich meine innere Blutung wahrscheinlich getötet und ich hätte mein Bein verloren", schreibt sie. Das erste Bild zeigt Judd in einer selbstgebauten Trage, die auf den Schultern von zwei Einheimischen transportiert wird.

Auf einem weiteren Foto ist sie mit zwei anderen Männern auf einem Motorrad zu sehen, auf dem sie in ein Krankenhaus gebracht worden sei. Sechs Stunden habe die Fahrt gedauert. Dabei habe sie "wie ein wildes Tier gejault", erinnert sich Judd im Interview an ihr Martyrium zurück. Einer der Männer habe extra sein Bein ausgestreckt "und legte es unter mein unförmiges linkes Bein, um es ruhig zu halten", berichtet Judd in ihrem Beitrag. Immer wieder habe sie aufgrund der Qualen ihr Bewusstsein verloren.

Judds Dank gilt "meinen Schwestern, die mich gehalten haben"

Ehe sie nach Kinshasa ausgeflogen werden konnte, musste Judd die Nacht in einer Hütte in der Stadt Jolu verbringen. Dort hätten sich mehrere Frauen um sie gekümmert. Die Schauspielerin sei dankbar und "tief bewegt" von jedem Einzelnen, der an der Rettungsaktion beteiligt war: "Meine Schwestern, die mich gehalten haben. Sie haben mich gesegnet."

Trotz allem betonte Judd, was für ein Glück sie als privilegierte US-Amerikanerin in dieser Situation hatte: "Der Unterschied zwischen einer Person aus dem Kongo und mir ist eine Unfallversicherung, die es mir erlaubte, 55 Stunden nach meinem Sturz auf einem Operationstisch in Südafrika zu liegen." Ein Kongolese hätte in derselben Situation wohl sein Bein - oder gar sein Leben - verloren.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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