Susanne Stocker

Senior Online Editor United Internet for Unicef

Schon von klein auf ein Bücherwurm und Fan des geschriebenen Wortes war für Susanne früh klar, dass es sie in die schreibende Zunft verschlagen würde. Nach Praktika bei Tageszeitung und Radio entschied sie sich für ein Studium der Europäischen Ethnologie, Romanistik und Geschichte in München und Santiago de Compostela. Weiteren Stationen beim Fernsehen folgte ein Volontariat in einer PR-Agentur mit Fokus auf Sport und Nachhaltigkeit. Dort entwickelte sie sich nach ihrer Ausbildung zu einer Spezialistin für sozial und ökologisch agierende Unternehmen. Nur logisch war daher ihre Entscheidung, alle redaktionellen Aufgaben rund um die Stiftung United Internet for UNICEF zu übernehmen. In ihrer Freizeit steckt sie nach wie vor die Nase gerne in Bücher, hängt an der Kletterwand oder ist auf Reisen um andere Kulturen zu entdecken.

Artikel von Susanne Stocker

Korrupte Regierungschefs, Despoten und Diktatoren - wer sind die Frauen an ihrer Seite? Welche Rolle spielen sie und welchen Einfluss üben sie auf die Politik aus? Von blinder Verehrung über Selbstmord bis hin zu Völkermord:

Durch die verheerenden Auswirkungen der Zyklone Idai und Kenneth sind in Mosambik über 1,8 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Hinzu kommen 270.000 Menschen in Simbabwe sowie 868.000 Menschen in Malawi. Viele Familien haben alles verloren. Die Überschwemmungen sind zwar zurückgegangen, doch ist die Situation noch immer herausfordernd.

Seit 2015 wütet der Bürgerkrieg im Jemen. Das Stockholmer Abkommen vom 13. Dezember 2018 weckte die Hoffnung, einen langsamen Friedensprozess in Gang zu setzen. Die Konfliktparteien verständigten sich auf eine Waffenruhe in der Hafenstadt Hudaida und einen Gefangenenaustausch. Doch die Erwartung, die Gewalt im Jemen zu reduzieren, hat sich zerschlagen, die Lage kaum verbessert. Im Gegenteil: Sie ist so schlecht, dass eine erneute Hungersnot droht.

Der G-20 Gipfel in Osaka hat unter schwierigen Vorzeichen begonnen. Die Differenzen sind riesig und bieten das Potential für bewaffnete Eskalationen. Beim erneuten Aufeinandertreffen zwischen Donald Trump und Angela Merkel gibt sich der US-Präsident betont freundlich. Er nennt die Bundeskanzlerin "eine großartige Freundin". Ein Blick in die politische Beziehung der beiden Regierungschefs.

Zu Beginn des fünften Kriegsjahres sind etwa 80 Prozent der Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine Hungersnot droht, mehr als 1,3 Millionen Menschen sind an Cholera oder an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt. Die zusammengebrochene Infrastruktur und der Kollaps des Schulsystems bedrohen das Leben von Millionen.

Diese Woche wird erneut turbulent: In weiten Teilen Deutschlands muss in den kommenden Tagen mit teils schweren Unwettern gerechnet werden. Örtlich sind Sturmböen, Starkregen und Hagel zu erwarten. Nächste Woche wartet dafür eine Hitzewelle.

Der Europäische Gerichtshof hat den Klagen der deutschen Nachbarländer stattgegeben. Österreich und die Niederlande hatten gegen die geplante PKW-Maut der CSU Einspruch erhoben, da sie ausländische Reisende benachteilige und deutsche Autofahrer de facto von der Maut befreit wären. In der Presse findet das Urteil große Zustimmung. Ein Überblick.

Weltweit sind laut UNHCR 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht. Die meisten von ihnen fliehen im eigenen Land an einen sichereren Ort oder in die direkten Nachbarländer. So unterschiedlich die Herkunftsländer der Vertriebenen sind, so sehr ähneln sich die Ursachen für ihre Flucht.

Der Sommer ist endlich da und mit ihm die Hitze. Stets willkommen ist dabei ein erfrischender Durstlöscher aus dem Wasserhahn. Was für uns selbstverständlich ist, gilt für über zwei Milliarden Menschen weltweit nicht: Nach einem Bericht der Vereinten Nationen haben sie weiterhin keine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Rund um die Fußball-WM der Frauen rückt die Bezahlung von Profisportlerinnen wieder in den Fokus: Gleiche Gehälter und Siegprämien für Frauen und Männer? Einige Sportarten gehen hier beispielhaft voran, wohingegen in einer Liga besonders hohe Gegensätze herrschen.

In Wien fand vom 13. bis 16. Juni die ökumenische Großveranstaltung "Awakening Europe" statt. Das Festival möchte Christen in ihrem Glauben bestärken. Für Aufsehen sorgte dabei ein umjubeltes Gebet für Österreichs Ex-Bundeskanzler Sebastian Kur

Viele Prominente nutzen ihre Bekanntheit, um Kindern in der ganzen Welt zu helfen. Als UNICEF-Botschafter verleihen sie den Kindern eine Stimme - ehrenamtlich und ohne Bezahlung.

Mitte März richtete der Wirbelsturm Idai verheerende Zerstörungen in Malawi, Mosambik und Simbabwe an. Bis zu drei Millionen Menschen, ungefähr die Hälfte davon Kinder, sind von den schweren Überflutungen und Verwüstungen betroffen.

Wasser ist lebenswichtig. Dennoch haben Millionen Menschen in Krisenländern keinen Zugang zu sicherem Wasser. Im Osten der Ukraine herrscht seit 2014 ein bewaffneter Konflikt, der 3,4 Millionen Menschen gefährdet. Die Wasserversorgung entlang der Kontaktlinie der Konfliktparteien ist sporadisch und wirft große Probleme auf.

Weltweit haben nach neuesten Schätzungen von UNICEF mehr als 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und rund 4,3 Milliarden Menschen verfügen über keine hygienischen Latrinen oder Toiletten.

Nach vier Jahren Konflikt leben noch immer mehr als 400.000 Kinder in der Ukraine direkt an der Frontlinie und versuchen, ein normales Leben zu führen. Der psychologische Tribut der Kämpfe ist verheerend.

Südsudan, Demokratische Republik Kongo, Afghanistan - Kinder, die von Milizen oder Regierungstruppen als Soldaten missbraucht werden, gibt es leider in vielen Ländern. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit bis zu 250.000 Mädchen und Jungen rekrutiert sind. UNICEF gelingt es gemeinsam mit seinen Partnern immer wieder, Kindersoldaten zu befreien. Doch damit ist die Aufgabe noch lange nicht zu Ende. 

Mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen sind in weltweit 30 Ländern betroffen. 44 Millionen sind bei der Beschneidung unter 15 Jahre alt.

Der Hype um Drohnen ist ungebrochen. So registrierte die Deutsche Flugsicherung 2018 beispielsweise 158 Behinderungen des Luftverkehrs durch private Drohnen. Auch in vielen Berufsfeldern sind unbemannte Luftfahrzeuge nicht mehr wegzudenken. Dass Drohnen aber auch Leben retten können, zeigt ein Beispiel aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik.

Das neue Jahr ist erst zwei Wochen alt, doch an der Situation von Millionen Kindern in Konfliktländern hat sich wenig geändert. Viele Konflikte und Krisenherde schwelen seit Jahren und machen Tausende Mädchen und Jungen zu Opfern von Kriegsgewalt. Die Verantwortlichen kommen oft ungestraft davon.

Elke Büdenbender, First Lady und Schirmherrin von UNICEF Deutschland, zeichnet in diesem Jahr den Sieger des renommierten Fotowettbewerbs "UNICEF-Foto des Jahres" aus. Eine unabhängige Jury wählte unter über 1.400 Bildern die Preisträger aus. Neben den ersten drei Plätzen vergibt die Jury an zehn Fotografen eine Ehrenvolle Erwähnung. Die Aufnahmen zeigen Kinderschicksale aus unterschiedlichen Ländern weltweit.

Als Kinder hatten die meisten von uns einen besonders wertvollen Besitz - etwas, das nur uns gehört hat und auf das wir ganz besonders Acht gegeben haben. Ein Teddybär, ein rotes Auto oder einen Lieblingspullover. Welche Rolle würden solche Gegenstände für uns auf einer Flucht vor Armut, Gewalt und Krieg spielen? Und was müssten wir zurücklassen?

Alle Spenden der Stiftung United Internet for UNICEF werden zu 100 Prozent seriös und transparent weitergegeben.

UNICEF ist weltweit im Einsatz, um Kindern in Not zu helfen. Dass dies oft nicht so leicht ist, zeigt ein einfaches Beispiel: Impfungen. Diese Fotos machen deutlich, welche Herausforderungen Impfhelfer auf sich nehmen, um Kinder zu schützen.

Der Jemen kommt auch nach drei Jahren Bürgerkrieg nicht zur Ruhe. Im Juni begann der Angriff auf die Hafenstadt Hudaida, über die 70 bis 80 Prozent aller Hilfsgüter das Land erreichen. Über 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, die Hälfte davon sind Kinder.