Die Grünen setzen in ihrem Wahlprogramm auf eine bessere Kinderbetreuung und die gleichen Rechte für homosexuelle Paare. Was das im Einzelnen bedeutet, lesen Sie hier.

Jürgen Trittin will es noch einmal wissen - und seine Chancen bei der Bundestagswahl sind nicht schlecht. Die Grünen streben wieder an die Macht.

Grundsicherung für Kinder

Auch den Grünen ist das Betreuungsgeld ein Dorn im Auge und soll daher abgeschafft werden. Im Gegenzug soll der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz gefördert und auf eine Ganztagesbetreuung ausgeweitet werden.

Im Duo gibt Katrin Göring-Eckardt den wert-konservativen Part.

Darüber hinaus wollen die Grünen eine "Kindergrundsicherung". Das bedeutet: "Jedes Kind, unabhängig vom Einkommen seiner Familie, soll die gleiche finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten." In das Konzept sollen Kinderregelsätze, Kinderzuschlag und steuerliche Kinderfreibeträge integriert werden. Das Geld für die Kindergrundsicherung wollen die Grünen unter anderem durch die Abschaffung des Ehegattensplittings erwirtschaften. Statt des Ehegattensplittings will die Partei eine Individualbesteuerung einführen.

Mehr Rechte für homosexuelle Paare

Auch Bündnis 90/die Grünen "wollen die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen und das gemeinschaftliche Adoptionsrecht ermöglichen." Hinsichtlich Steuer- und Beamtenrecht wünscht sich die Partei ebenfalls eine Gleichberechtigung. Im Wahlprogramm steht dazu der schöne Satz: "Gleiche Liebe verdient gleichen Respekt und deshalb auch die gleichen Rechte."

Die Grünen wollen Jugendliche schon früher politisch beteiligen und fordern deshalb die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre.

Im Vergleich: Das fordern die anderen Parteien