Bolivien

Die Bilder gingen im vergangenen August um die Welt: Brennender Regenwald im Amazonasgebiet und lodernde Steppenlandschaften im Feuchtgebiet Pantanal bewirkten das, was Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am allerwenigsten behagt: Plötzlich lag der kritische Fokus der Weltöffentlichkeit auf dem größten Land Südamerikas, diskutierten Medien und ein eilig einberufener G7-Sondergipfel in Biarritz Fehler brasilianischer Politik.

Nach dem Rücktritt von Staatschef Morales und seiner Flucht ins mexikanische Exil war Bolivien ohne Führung. Angesichts der massiven Spannungen steht die neue Präsidentin vor einer Mammutaufgabe: Sie muss das tief gespaltene Land zusammenhalten.

In Bolivien hat Übergangspräsidentin Jeanine Anez zügige Neuwahlen in Aussicht gestellt. Unterdessen kündigte der langjährige Staatspräsident Evo Morales seine Rückkehr an.

Die Unruhen im Land halten an. Der amtierende Präsident Evo Morales befindet sich im Exil in Mexiko.

Nach dem Rücktritt von Evo Morales will Mexiko dem langjährigen Präsidenten Boliviens Asyl gewähren. Sein Leben sei in Gefahr, heißt es. 

Der Druck wurde zuletzt immer größer: Boliviens Präsident Evo Morales hat in einer Fernsehansprache seinen Rücktritt angekündigt. Zuvor hatte der Staatschef eine Neuwahl angekündigt. Das reichte jedoch nicht aus, um die Opposition zu beschwichtigen.

Morales hatte am Sonntag nach massiven Protesten seinen Rücktritt angekündigt.

Wochenlang protestierten die Menschen in Bolivien gegen die Wiederwahl ihres Präsidenten Evo Morales. Die Opposition witterte Wahlbetrug. Nun die Wende.

Die politischen Verhältnisse in Südamerika sind ins Wanken geraten. Kaum ein Land, aus dem nicht über Unruhen oder Proteste berichtet wird. Zusätzlich zu den schon länger als Krisenherde bekannten Ländern Brasilien und Venezuela haben mit Argentinien, Chile, Bolivien und Ecuador vier weitere Länder mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen. Die Gründe sind vielfältig.

Die verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet haben auf der ganzen Welt für Bestürzung gesorgt. Die Anrainer wollen nun gemeinsam für Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung sorgen.

Boliviens Regierungschef Evo Morales ist ein scharflinker Staatschef. Sein Dekret 3.973 befördert die massenhafte Brandrodung des Urwalds. Bolivien ist seither schlimmer unterwegs als Brasilien. Das aber merkt kaum einer, weil Brasiliens Bolsonaro als neues Feindbild der Linken so prächtig taugt.

Der Regenwald im Amazonas brennt lichterloh und im Fokus der Medien steht Brasilien mit seinem Präsident Jair Bolsonaro. Im Nachbarland Bolivien hat der Staatschef Evo Moreno – sonst wenig Gemeinsamkeiten mit seinem Amtskollegen - aber gerade ein gefährliches Dekret erlassen und ist damit ebenfalls Anwärter auf den Titel des schlimmsten Brandstifters in Lateinamerika. Web.de berichtet über die Hintergründe.

Nach einem Einsatz bei Löscharbeiten an den Bränden in Boliviens Amazonasgebiet, hat sich Präsident Evo Morales im Wald verlaufen. Mithilfe von Soldaten fand der Politiker aber wieder den Weg nach draußen.

Im Amazonasgebiet wüten verheerende Waldbrände. Vor allem Brasilien ist betroffen. Die G7-Staaten wollen mit 20 Millionen Dollar helfen - und was macht Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro? Er lehnt das Geld ab. Was den Rechtsextremisten treibt und was Sie sonst zu den Bränden wissen müssen.

Engagement zeigt dieser Torwart aus Bolivien nicht gerade. Einen Schuss aus 40 Metern kann er nicht halten.

Bei der südamerikanischen Regionalmeisterschaft rollt der Ball. Die Gastgeber starten gleich mit einem souveränen Sieg in den Wettbewerb. Nach zwölf Jahren ohne großen Titel will die Seleção im eigenen Land triumphieren.

Mindestens 25 Menschen sind bei einem Busunfall in Bolivien ums Leben gekommen.

In Venezuela tobt ein heftiger Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition. Parlamentschef Juan Guaidó hatte sich selbst zum Interimspräsidenten erklärt und damit Staatschef Maduro offen herausgefordert. Die USA, die EU und zahlreiche lateinamerikanische Länder erkannten den Gegenpräsidenten als legitimen Staatschef an. Maduro hingegen kann auf die Unterstützung des mächtigen Militärs sowie seiner Verbündeten in Russland, Iran, Türkei, Kuba, Bolivien und Nicaragua zählen. Doch es gibt noch mehr Akteure, die an den Machtkämpfen in Venezuela beteiligt sind. Wer steht auf welcher Seite?

Der Sehuencas-Wasserfrosch Romeo aus Bolivien galt als einer der letzten seiner Art. Jetzt aber haben Wissenschaftler in den Nebelwäldern des südamerikanischen Landes ein junges Weibchen gefunden: eine Julia für Romeo.

Jahrelang blieb der einstige Linksterrorist unbehelligt, begann sogar ein neues Leben als Schriftsteller. Jetzt hat sich der politische Wind in Südamerika gedreht. Brasiliens ultrarechter Präsident Bolsonaro will ihn als "kleines Geschenk" nach Italien schicken.

Der Grenzfluss Rio Guaporé zwischen Brasilien und Bolivien ist für diesen Affen absolut kein Hindernis.

Schweres Erdbeben in Südamerika: Laut einer US-Erdbebenwarte erschüttern Erdstöße der Stärke 7,1 die Grenzregion zwischen Peru und Brasilien. Meldungen über eventuelle Opfer gibt es nicht.

Ein deutscher Lehrer ist beim Bergsteigen in Bolivien tödlich verunglückt. 

Unzufriedenheit mit der Arbeit von Politikern - das kennt man wohl überall auf der Welt. Doch während die "Strafe" in den meisten Fällen erst bei der nächsten Wahl folgt, haben die Einwohner einer Gemeinde in Bolivien zu drastischen Maßnahmen gegriffen.

Erst Lateinamerika, nun Afrika? Weltweit entdecken immer mehr Städte die Stadt-Seilbahn als günstige und schnell zu bauende Alternative zu Metros, um den Verkehrskollaps zu ...