Türkei

Pfarrer Andrew Brunson bleibt in türkischer Haft. Das hat ein Gericht am Freitag verfügt. Im Streit zwischen der Türkei und den USA ist damit keine Lösung in Sicht. 

Der Streit zwischen Washington und Ankara verschärft sich weiter. Die Türkei sucht unterdessen die Annäherung an Europa - vor allem an Deutschland. Zugleich landet aber ein weiterer Deutscher in der Türkei im Gefängnis.

Die US-Regierung hat die Verantwortung für die wirtschaftlichen Probleme in der Türkei zurückgewiesen. Diese hätten schon vor den US-Sanktionen bestanden. Unterdessen hat Ankara seinerseits Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängt.

Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir fordert Klartext mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die aktuelle Währungskrise biete die Gelegenheit, Einfluss auf die Türkei zu nehmen. FDP-Chef Christian Lindner kritisiert derweil den Staatsbesuch Erdogans in Deutschland. 

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat im Fernsehen angekündigt, dass sein Land US-Elektronikprodukte boykottieren wird. Damit reagiert er auf die Verdopplung der US-Strafzölle. 

Der türkische Präsident geht auf die USA los - und spricht sogar von einem möglichen Krieg. Sein Außenminister hingegen schlägt versöhnlichere Töne an. Eine Reaktion aus Washington steht noch aus. Derweil erholt sich die türkische Lira zumindest leicht. Dennoch bleibt die Frage: Wie dramatisch wird die türkische Währungskrise?

Außenminister Heiko Maas hat Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, den US-Pastor Andrew Brunson freizulassen - und bei der Gelegenheit auch an die in der Türkei Inhaftierten Deutschen erinnert. 

Recep Tayyip Erdogan feuert weiter gegen die USA und deren Präsident Donald Trump. Der türkische Präsident spricht sogar von "Krieg". Die Nato dagegen will sich in den Streit der beiden Länder bislang nicht einmischen.

Die USA setzt weiter auf Konfrontation zur Türkei: Seit Mitternacht sind die neuen US-Strafzölle in Kraft. Die türkische Lira ist bereits zuvor auf ein neues Rekordtief gesunken. 

Eine Währungskrise macht der Türkei zu schaffen. Präsident Recep Tayyip Erdogan sucht die Schuld dafür aber nicht bei sich selbst. Stattdessen schwingt er kämpferische Reden an seine Nation - und richtet sich anschließend mit drohenden Worten an seinen Nato-Partner USA.  

Es war ein Katastrophentag für die Türkei: Der Finanzminister stellt Maßnahmen vor, um die angeschlagene Wirtschaft retten und die Börsen zu beruhigen - zugleich beschuldigt Staatspräsident Erdogan den Westen. Und dann verschärft US-Präsident Trump noch Strafzölle.

Donald Trump verdoppelt die Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei. Das gab er über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. Zuvor war die Türkische Lira auf ein Rekordtief gefallen.

Zuletzt gab es zwar Zeichen der Entspannung im deutsch-türkischen Verhältnis. Aber Streitpunkte gibt es immer noch genug. Der Besuch Erdogans in Berlin wird nicht ohne Konflikte abgehen.

Die Türkei wird auch im kommenden Jahr nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen. Als Grund nennt der Präsident des türkischen Fernsehsenders TRT, Ibrahim Eren, Auftritte wie jenen von der Österreicherin Conchita Wurst.

Recep Tayyip Erdogan hat Sanktionen gegen US-Minister verhängen lassen. Damit reagiert er auf die Maßnahmen Donald Trumps im Fall Andrew Brunson.

Der Ton zwischen Washington und Ankara wird schärfer. Von der zuletzt sich anbahnenden Männerfreundschaft zwischen Trump und Erdogan ist nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr viel übrig. Der Auslöser des Streits: Ein wegen Terrorvorwürfen in der Türkei verhafteter US-Pastor.

Die USA und die Türkei streiten um den Fall eines amerikanischen Pastors. Washington verhängt Sanktionen, Ankara droht mit Vergeltung. Schaukelt sich der Streit weiter hoch?

Im Streit um den in der Türkei inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson hat Präsident Donald Trump Konsequenzen gezogen. Die US-Regierung sanktioniert zwei türkische Minister. Seit 2016 ist Brunson in der Türkei inhaftiert.

Die Türkei trauert: Bei einem Bombenanschlag im Südosten des Landes sind eine Mutter und ihr Baby getötet worden. Präsident Erdogan macht die PKK für die Explosion verantwortlich und kündigt Vergeltung an. Zugleich wird die Debatte um eine Wiedereinführung der Todesstrafe angeheizt.

Recep Tayyip Erdogan wird im Herbst offenbar zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Berlin kommen. Dann würden dem türkischen Präsidenten erstmals militärische Ehren in Deutschland zuteil, zudem gebe es ein Staatsbankett. Aus Reihen der Opposition hagelt es Kritik, CDU-Politiker begrüßen diesen Plan.

Der Grünenpolitiker Cem Özdemir und die AfD haben den geplanten Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im September in Deutschland kritisiert.

In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator hat sich in der Nacht zum Samstag ein politischer Krimi abgespielt. Zeugen und Medien berichteten, der türkische Geheimdienst habe versucht, einen angeblichen Staatsfeind zu entführen, um ihn per Flugzeug in die Türkei zurückzuverfrachten.

Augenzeugen zufolge soll der Mann versucht haben, am späten Donnerstagabend im Stadtteil Maltepe auf offener Straße ein sechsjähriges Mädchen zu entführen.

In dem Konflikt um den US-Pastor Andrew Brunson, der wegen Terrorismus-Vorwürfen in der Türkei unter Hausarrest steht, sah es zwischenzeitlich so aus, als würde sich das Verhältnis der beiden Länder entspannen. Doch am Donnerstag drohte US-Präsident Donald Trump mit Sanktionen gegen die Türkei, sollte Brunson nicht auf freien Fuß kommen. Die Antwort aus Ankara folgte prompt.

Integrationsforscher Prof. Dr. Uslucan erklärt im Interview, warum Integration nicht allein eine Frage der Identifikation ist.