Syrien

Eine junge Frau aus Deutschland, die sich in Syrien der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeschlossen hatte, ist am Freitag bei ihrer Einreise in Düsseldorf festgenommen worden. 

Ein fataler Fehler hat den Konflikt im Nahen Osten angeheizt. Syriens Raketenabwehr, normalerweise im Einsatz gegen israelische Raketen, hat ein russisches Aufklärungsflugzeug abgeschossen - alle 15 Soldaten kamen ums Leben. Moskau macht Israel dafür verantwortlich.

Ein russisches Aufklärungsflugzeug geht über dem Mittelmeer verloren. Nach Angaben des russischen Militärs hat es die syrische Luftabwehr das abgeschossen. Russland gibt allerdings Israel die Schuld.

Der Bürgerkrieg in Syrien könnte bald beendet sein. Für viele syrische Flüchtlinge in Deutschland dürfte das aber noch kein Grund zur Rückkehr sein: Solange das Regime von Präsident Baschar al-Assad an der Macht ist, droht ihnen in ihrer Heimat weiterhin Gefahr.

Wenn es um Giftstoffe geht, ist das Schweizer Labor in Spiez gefragt. Es prüft im Fall Skripal wie bei Giftgaseinsätzen in Syrien. Deshalb interessierten sich angeblich russische Spione für das Labor.

Politisch wird über eine Beteiligung der Bundeswehr an möglichen militärischen Vergeltungsschlägen in Syrien noch gestritten. Rechtlich scheint die Lage nach einem aktuellen Gutachten dagegen ziemlich klar zu sein.

Im Fall erneuter Giftgasangriffe in Syrien plädieren CDU-Politiker dafür, ein militärisches Eingreifen der Bundeswehr in Syrien nicht kategorisch auszuschließen. Auch FPD und Grüne erwägen die Möglichkeit eines Einsatzes. 

Etwa drei Millionen Zivilisten leben in der letzten großen syrischen Rebellenprovinz Idlib. Diplomatische Versuche scheiterten. Greift die syrische Regierung nun an?

Eine Einigung gibt es nicht: Beim Syrien-Gipfel in Teheran können sich Wladimir Putin, Hassan Ruhani und Recep Tayyip Erdogan nicht zu einem gemeinsamen Vorgehen in Idlib durchringen. Der Westen befürchtet ein Blutvergießen.

Am Freitag entscheidet sich beim Syrien-Gipfel, wie es mit Idlib weitergehen soll: Irans Präsident Hassan Ruhani, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Kremlchef Wladimir Putin entscheiden über das Schicksal der Region. Die Welt erhofft sich von Russland, Türkei und Iran die Vermeidung eines Blutbads.

Die syrische Regierung zieht ihre Kämpfer in der Region Idlib zusammen. Sie will das letzte große Rebellengebiet zurückerobern. Die Opposition bereitet sich auf einen "Schicksalskampf" vor.

In Syrien droht der nächste Horror - die UN warnen gar vor der größten Katastrophe des 21. Jahrhunderts: Assad und seine Verbündeten planen einen Angriff auf Idlib, die letzte Rebellenhochburg des Landes. Mit einer scharfen Warnung versucht Washington, zumindest den Einsatz von Chemiewaffen zu verhindern. 

Unterstützt von russischen Truppen hat die Armee von Syriens Machthaber Bashar al-Assad den Angriff auf die letzte verbleibende Rebellenhochburg Idlib begonnen, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Donald Trump warnt Russland und den Iran vor einem militärischen Eingreifen im syrischen Idlib. Der US-Präsident befürchtet im Falle eines Angriffs von Baschar al-Assad eine "menschliche Tragödie".

Offiziell verspricht das Assad-Regime heimkehrenden Flüchtlingen Aussöhnung und ein Leben in Sicherheit. In Wahrheit reicht schon ein verdächtiges Telefonat, um in Syrien wieder im Gefängnis zu landen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin hüllen den Mantel des Schweigens über die Details der Gespräche über internationale Konfliktherde, die bei ihrem Treffen im brandenburgischen Meseburg geführt wurden. Das Treffen startete etwas verspätet. Putin ließ die Kanzlerin eine halbe Stunde warten.

Zwei Treffen innerhalb von gut drei Monaten - das hat es zwischen Merkel und Putin seit langer Zeit nicht mehr gegeben. Für das wieder wachsende Interesse zwischen Deutschland und Russland gibt es drei Gründe: Syrien, die Ukraine - und Donald Trump.

Erdogan will die militärischen Einsätze im Irak und in Syrien ausweiten. Die Ankündigung könnte die Krise mit den USA verschärfen.

Die Hilfsorganisation der Weißhelme rettet im Syrienkrieg Menschenleben. Jetzt mussten 98 von ihnen selbst aus dem Krieg gerettet werden. Einige von ihnen sollen nach Deutschland kommen. Wer sind die Helfer, die ihr eigenes Leben gefährden - und warum stehen sie dennoch in der Kritik?

Sind sie gehirngewaschene Opfer, brutale Täter oder beides? Lassen sie sich jemals wieder in die Gesellschaft integrieren? Dschihad-Rückkehrer aus dem Irak und Syrien beschäftigen deutsche Sicherheitsbehörden, Strafverfolger und Sozialarbeiter. Und die schwierigsten Falle kommen erst noch.

Das Flugzeug befand sich in israelischem Luftraum.

Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100 000 Menschen gerettet. Jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. Nach ihrer dramatischen Evakuierung will auch Deutschland Dutzende Weißhelme aufnehmen.

Carsten Stormer hat in seinem "War Diary" seine ganz persönliche Sicht auf den syrischen Bürgerkrieg dokumentiert. Wir haben den Reporter interviewt.

Baschar al-Assads Macht in Syrien ist so gefestigt wie lange nicht - vor allem militärisch. Das zeigen die Geschehnisse in der Region Daraa. Dort hat das Regime einen Sieg errungen, gleichzeitig kam es zu einer humanitären Krise. Am Ende nutzt dem Assad-Regime auch das Leid der Flüchtlinge, erklärt eine Expertin.

Der Waffenstillstand für die Region um Daraa im Süden Syriens zeigt Wirkung: Mehr als 200.000 Flüchtlinge sind inzwischen in ihre Heimatorte zurückgekehrt.