Syrien

Im Norden Syriens kommt es zu einem Anschlag, der IS reklamiert die Tat für sich. Unter den Opfern sind US-Soldaten. Das dürfte die Debatte um Donald Trumps Syrienabzug neu befeuern.

US-Präsident Donald Trump hat sich auf seine Weise in den Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden in Nordsyrien eingemischt. Sollte sich Ankara für einen Angriff entscheiden, werde der Nato-Partner Türkei "wirtschaftlich zerstört".

Die US-Truppen ziehen sich aus Syrien zurück - damit wird Trumps Ankündigung von vor gut drei Wochen umgesetzt. Das dürfte erst einmal vor allem der Türkei in die Hände spielen.

Die US-geführte Militärkoalition in Syrien hat den Beginn des Abzugs aus dem Land offiziell bekannt gegeben. Das teilte ein Sprecher des Bündnisses am Freitag mit.

Deutschland und Russland wollen sich im Ringen um Frieden in Syrien eng abstimmen.

Zwischen Washington und Ankara herrscht dicke Luft: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist über die Pläne der USA zum Truppenabzug in Syrien erzürnt und zeigt Sicherheitsberater John Bolton bei dessen Besuch entsprechend die kalte Schulter. 

Mit der Ankündigung, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, hat Donald Trump viele Verbündete schockiert. Vor allem die Kurden fühlen sich im Stich gelassen. US-Sicherheitsberater John Bolton und Außenminister Mike Pompeo bemühen sich nun um Beruhigung. 

Nach Syrien nun auch Afghanistan? US-Präsident Donald Trump erwägt, auch am Hindukusch US-Truppen abzuziehen - allerdings nicht vollständig.

Eine Prügelattacke in Bayern wird zum Politikum: Junge Asylbewerber aus Syrien, Afghanistan und dem Iran schlagen auf Passanten ein und verletzen sie. Der Streit über Abschiebungen wird wieder lauter.

Im Syrienkrieg deutet sich eine Wende an. Der Gewinner ist Präsident Baschar als-Assad. Denn aus Angst vor einer türkischen Offensive hat die Kurdenmiliz YPG jetzt dessen Truppen um Hilfe gebeten. Zum ersten Mal seit sechs Jahren haben Soldaten der Regierung wieder einen Fuß in die umkämpfte Stadt Manbidsch gesetzt. 

Seit mehr als sieben Jahren tobt in Syrien der Bürgerkrieg und noch geht das Morden weiter. Tag für Tag. Eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse. (dpa/thp/mcf)

Seit Tagen hat es US-Präsident Trump mit Problemen an vielen Fronten zu tun. Unter anderem lähmt ein "Shutdown" Teile der US-Regierung. Zwischendurch entschwindet er zu einem überraschenden Truppenbesuch in den Irak. Doch der Ärger daheim holt ihn schnell wieder ein.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Donald Trump für das nächste Jahr zu einem Besuch der Türkei eingeladen.

Das Personal-Karussell in der Administration von US-Präsident Donald Trump dreht sich weiter. Nachdem Verteidigungsminister James Mattis seinen Rückzug angekündigt hatte, ergreift Trump die Initiative.

Trump ändert Wortwahl nach viel Kritik: IS nur "weitgehend besiegt"

Politische Kommentatoren ringen nach Worten: Donald Trump ist in der schwersten Krise seiner Amtszeit. Mit dem Verlust seines Verteidigungsministers scheint er einen Dammbruch zu riskieren. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich bestürzt.

Nach dem Rücktritt von US-Verteidigungsminister James Mattis stellt sich die Frage nach den Konsequenzen. Schließlich sind es zentrale außenpolitische Fragen, für die er und US-Präsident Donald Trump völlig konträre strategische Antworten haben. Das betrifft einerseits den Umgang mit Alliierten innerhalb des transatlantischen Bündnisses, andererseits Amerikas militärische Interventionen in Syrien und Afghanistan. Die Reaktionen auf Mattis Rückzug fallen entsprechend aus.

Der freiwillige Rückzug von Verteidigungsminister James Mattis ist besonders besorgniserregend, wirft er doch ein Licht auf das Zerwürfnis zwischen der letzten Stimme der Vernunft und Donald Trump.

Um Identitätstäuschern auf die Schliche zu kommen, hat das Bamf eine Spracherkennungssoftware entwickeln lassen. Doch bisher beherrscht der digitale Helfer nur Arabisch. Und mit guten Dialekt-Kenntnissen lässt sich die Software auch überlisten, wie ein Selbstversuch zeigt.

Grund ist ein Streit mit dem US-Präsidenten, was den Truppenabzug aus Syrien angeht, und den Umgang mit Verbündeten.

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch angekündigt, alle 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Diese Entscheidung stieß auf harsche Kritik. Am Donnerstag wurde nun bekannt, dass auch aus Afghanistan wenigstens die Hälfte der Soldaten abgezogen werden sollen.

Wladimir Putin beantwortet auf seiner Jahreskonferenz über Stunden Fragen von Journalisten. Erst lobt er die heimische Wirtschaft, dann teilt er ordentlich gegen den Westen aus. 

Nach der Ankündigung des US-Truppenabzugs aus Syrien warnen die Kurden vor einer möglichen Massenflucht von IS-Kämpfern.

Plötzlich ordnet US-Präsident Donald Trump den Rückzug der amerikanischen Truppen aus Syrien an. Von vielen Seiten hagelt es Kritik, er erntet aber auch ungewolltes Lob. Diese Konsequenzen könnte die Entscheidung haben.

Der Abzug des Militärs solle innerhalb von zwei bis drei Monaten erfolgen.