Syrien

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im Osten Syriens größere Gebiete zurückerobert. Darunter sei auch eines der größten Ölfelder des Landes, hieß es aus Kreisen der Opposition in der Provinz Dair as-Saur.

Seit mehr als sieben Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Der politische Prozess steht jedoch seit Monaten still. Doch Kanzlerin Merkel hofft, dass er nach dem Syrien-Gipfel wieder an Tempo gewinnt.

Treffen in angespannten Zeiten: Angela Merkel hat sich beim Syrien-Gipfel in Istanbul mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen. In dem Gespräch dürfte es aber nicht nur um Syrien gegangen sein.

Scharfer Angriff auf Angela Merkel: Grünen-Chef Robert Habeck wirft der Bundeskanzlerin vor, bei der Flüchtlingspolitik zu lange den "Kopf in den Sand" gesteckt zu haben. Merkel befindet sich unterdessen beim Vierer-Gipfel über Syriens Zukunft in Istanbul.

Europa sitzt wieder mit am Tisch: Auf Einladung des türkischen Präsidenten Erdogan kommen Merkel und Macron noch in diesem Monat nach Istanbul zu Gesprächen über die Lage in Syrien. Ebenfalls dabei sein wird Putin. 

Eine Pufferzone in Syriens letzter großer Rebellenhochburg Idlib soll eine angedrohte Offensive der Regierung abwenden. Doch eine radikale Miliz droht mit Widerstand.

Es gab und gibt "tiefgreifende Differenzen": Die Kanzlerin spricht bei der Pressekonferenz mit Erdogan viele kritische Themen an. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.

Eine junge Frau aus Deutschland, die sich in Syrien der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeschlossen hatte, ist am Freitag bei ihrer Einreise in Düsseldorf festgenommen worden. 

Ein fataler Fehler hat den Konflikt im Nahen Osten angeheizt. Syriens Raketenabwehr, normalerweise im Einsatz gegen israelische Raketen, hat ein russisches Aufklärungsflugzeug abgeschossen - alle 15 Soldaten kamen ums Leben. Moskau macht Israel dafür verantwortlich.

Ein russisches Aufklärungsflugzeug geht über dem Mittelmeer verloren. Nach Angaben des russischen Militärs hat es die syrische Luftabwehr das abgeschossen. Russland gibt allerdings Israel die Schuld.

Der Bürgerkrieg in Syrien könnte bald beendet sein. Für viele syrische Flüchtlinge in Deutschland dürfte das aber noch kein Grund zur Rückkehr sein: Solange das Regime von Präsident Baschar al-Assad an der Macht ist, droht ihnen in ihrer Heimat weiterhin Gefahr.

Wenn es um Giftstoffe geht, ist das Schweizer Labor in Spiez gefragt. Es prüft im Fall Skripal wie bei Giftgaseinsätzen in Syrien. Deshalb interessierten sich angeblich russische Spione für das Labor.

Politisch wird über eine Beteiligung der Bundeswehr an möglichen militärischen Vergeltungsschlägen in Syrien noch gestritten. Rechtlich scheint die Lage nach einem aktuellen Gutachten dagegen ziemlich klar zu sein.

Im Fall erneuter Giftgasangriffe in Syrien plädieren CDU-Politiker dafür, ein militärisches Eingreifen der Bundeswehr in Syrien nicht kategorisch auszuschließen. Auch FPD und Grüne erwägen die Möglichkeit eines Einsatzes. 

Etwa drei Millionen Zivilisten leben in der letzten großen syrischen Rebellenprovinz Idlib. Diplomatische Versuche scheiterten. Greift die syrische Regierung nun an?

Eine Einigung gibt es nicht: Beim Syrien-Gipfel in Teheran können sich Wladimir Putin, Hassan Ruhani und Recep Tayyip Erdogan nicht zu einem gemeinsamen Vorgehen in Idlib durchringen. Der Westen befürchtet ein Blutvergießen.

Die syrische Regierung zieht ihre Kämpfer in der Region Idlib zusammen. Sie will das letzte große Rebellengebiet zurückerobern. Die Opposition bereitet sich auf einen "Schicksalskampf" vor.

Mit der geplanten Idlib-Offensive könnte die syrische Regierung das letzte große Gebiet das von der Opposition kontrolliert wird zurückerobern. Seit mehr als sieben Jahren tobt in Syrien der Bürgerkrieg. Eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse. (dpa/thp)

In Syrien droht der nächste Horror - die UN warnen gar vor der größten Katastrophe des 21. Jahrhunderts: Assad und seine Verbündeten planen einen Angriff auf Idlib, die letzte Rebellenhochburg des Landes. Mit einer scharfen Warnung versucht Washington, zumindest den Einsatz von Chemiewaffen zu verhindern. 

Unterstützt von russischen Truppen hat die Armee von Syriens Machthaber Bashar al-Assad den Angriff auf die letzte verbleibende Rebellenhochburg Idlib begonnen, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Donald Trump warnt Russland und den Iran vor einem militärischen Eingreifen im syrischen Idlib. Der US-Präsident befürchtet im Falle eines Angriffs von Baschar al-Assad eine "menschliche Tragödie".

Offiziell verspricht das Assad-Regime heimkehrenden Flüchtlingen Aussöhnung und ein Leben in Sicherheit. In Wahrheit reicht schon ein verdächtiges Telefonat, um in Syrien wieder im Gefängnis zu landen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin hüllen den Mantel des Schweigens über die Details der Gespräche über internationale Konfliktherde, die bei ihrem Treffen im brandenburgischen Meseburg geführt wurden. Das Treffen startete etwas verspätet. Putin ließ die Kanzlerin eine halbe Stunde warten.

Zwei Treffen innerhalb von gut drei Monaten - das hat es zwischen Merkel und Putin seit langer Zeit nicht mehr gegeben. Für das wieder wachsende Interesse zwischen Deutschland und Russland gibt es drei Gründe: Syrien, die Ukraine - und Donald Trump.

Erdogan will die militärischen Einsätze im Irak und in Syrien ausweiten. Die Ankündigung könnte die Krise mit den USA verschärfen.