Syrien

Eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin stürzt Norwegen in eine Regierungskrise: Ministerpräsidentin Erna Solberg muss künftig ohne Mehrheit regieren, weil sich Regierungspartner FrP aus dem Bündnis zurückzieht. Trotzdem will Solberg mit den Rechtspopulisten weiterarbeiten.

Eine 29 Jahre alte mutmaßliche IS-Unterstützerin aus Rheinland-Pfalz ist von der Türkei mit drei Kindern abgeschoben worden.

2014 ging sie nach Syrien und soll dort die Ideologie des Islamischen Staates propagiert haben. Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland kam sie nicht mehr weit.

Die Türkei schiebt eine mutmaßliche IS-Anhängerin mit drei Kindern ab. Nach ihrer Ankunft am Flughafen Frankfurt wird sie festgenommen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit Joe Kaesers PR-Gau, dem Stand der Digitalisierung in Deutschland und der Krisensitzung bei den britischen Royals.

Die Zustände in einem provisorischen Flüchtlingslager im Norden von Syrien sind dramatisch. Die Kinder müssen bei eiskalten Temperaturen im Matsch spielen, es fehlen warme Kleidung, Nahrung und Medikamente.

Russland steht im syrischen Bürgerkrieg treu der Regierung zur Seite. Jetzt macht Kreml-Chef Putin dem syrischen Machthaber Assad die Aufwartung.

Die iranische Führung will Rache für den Tod ihres Generals. Im Irak droht deswegen neues Chaos, obwohl das Krisenland schon genug Probleme hat. 

Bei einem Luftangriff der USA im Irak ist der ranghohe iranische General Ghassem Soleimani getötet worden. So reagieren internationale Medien auf den Angriff.

Die USA haben Ghassem Soleimani per Raketenangriff getötet. Wer war der Elitegeneral der iranischen Al-Kuds-Brigaden? Er kämpfte schon gegen Saddam Hussein, sein Ruf ist legendär und sein Gesicht berühmt-berüchtigt.

Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Er tauchte immer wieder im Irak und in Syrien an der Seite Iran-treuer Milizen auf. Seine Tötung durch das US-Militär wird nicht ohne Folgen bleiben.

Das türkische Parlament hat einer Entsendung von Truppen nach Libyen zugestimmt.

Der EU-Türkei-Deal wurde vor mehr als drei Jahren beschlossen. Bald sind die vereinbarten Gelder ausgezahlt, und es stellt sich die Frage: Wie geht es weiter zwischen Berlin, Brüssel und Ankara? Im Interview spricht Gerald Knaus, Architekt des Abkommens, über die Illusion einer gesamteuropäischen Lösung, den drohenden Zusammenbruch des griechischen Asylsystems und rote Linien der EU in der Zusammenarbeit mit der Türkei. 

Syrien und Russland haben die Bombardierung der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens verstärkt. Viele Menschen fliehen weiterhin in Richtung Türkei.

Im Norden Syriens sind nach UN-Angaben bis zu 60.000 Menschen durch neue Angriffe in den vergangenen Wochen vertrieben worden. Die Menschen seien vor allem in der Provinz Idlib auf der Flucht, sagte eine Sprecherin des UN-Nothilfebüros der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Ohne Risiko können Flüchtlinge derzeit nicht nach Syrien zurückkehren. Das ist die Einschätzung des Auswärtigen Amtes. Die Innenminister der Länder wollen gefährliche Straftäter trotzdem dorthin zurückschicken.

Keine Waffen mehr für die Türkei: Das hatte Kanzlerin Merkel nach dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien angekündigt. Der Exportstopp gilt allerdings nicht für alle Rüstungsgüter. Die Bundesregierung hat nun weitere Lieferungen genehmigt.

Zwei IS-Frauen hat die Türkei in der vergangenen Woche nach Deutschland abgeschoben. Jetzt hilft die Bundesregierung einer deutschen Frau aus dem syrischen Gefangenenlager Al-Hol, die zurückzukommen will.

Nachdem in der Nacht zum Dienstag Raketen aus Syrien nach Israel geschossen wurden, macht Israel den Iran dafür verantwortlich - und greift Dutzende Ziele in Syrien an.

Die Zahl derer, die der deutsche Staat als sogenannte "Gefährder" einstuft, sinkt. Diese Statistik reduziert aber nicht das unbehagliche Gefühl der Bevölkerung, Anhänger des Islamischen Staats wieder aufnehmen zu müssen - so sie Deutsche sind. Fragen und Antworten zu einem heiklen Thema.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan reist in die USA, um dort seinen Amtskollegen Donald Trump zu treffen. Hauptthema der Unterredung wird eine Lösung für den Umgang mit der Kurdenmiliz YPG im Nordosten Syriens sein, den Erdoğans Truppen im Oktober überfallen haben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht, IS-Anhänger nach Europa abzuschieben. Auslöser seiner Tirade: mögliche EU-Sanktionen.

Wirtschaftlich ein Riese, sicherheitspolitisch ein Zwerg. Diese Beschreibung Deutschlands ist nicht neu und war über Jahrzehnte politisch gewollt. Im Streit um einen Kurswechsel könnte es noch knallen.

Erst die Sicherheitszone in Syrien, nun weltweite Einsätze der Bundeswehr: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer geht in die Offensive. Doch es gibt viele Bedenken und Zweifel.

Der Humanitäre Helfer Kayu Orellana berichtet über die verzweifelte Situation der Kurden in Nordsyrien, welche Folgen der Konflikt für Europa haben könnte und wie seine Organisation im Kriegschaos Leben rettet.