• Der FC Bayern hat am 25. Bundesliga-Spieltag souverän in Bremen gewonnen.
  • Derweil ging der FC Schalke in Wolfsburg unter.

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Der FC Bayern hat den Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig in der Bundesliga vorerst ausgebaut. Der deutsche Rekordmeister ließ sich auch von den Spekulationen um Trainer Hansi Flick als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw nach der EM im Sommer nicht irritieren und setzte sich am Samstag mit 3:1 beim SV Werder Bremen durch.

Robert Lewandowski zog mit seinem Tor in der Partie in der Ewigen Torschützenliste mit 268 Toren mit Klaus Fischer gleich. Es war sein 32. Treffer in der laufenden Liga-Saison.

Schalke geht in Wolfsburg unter

Das Bayern-Polster auf die Leipziger, die am Sonntag im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt daheim wieder verkürzen können, beträgt vorerst fünf Punkte. Der Tabellenletzte FC Schalke 04 kann seine Mini-Hoffnung begraben: Nach dem 0:0 in der Vorwoche unter neuem Trainer gingen die Königsblauen beim Drittplatzierten VfL Wolfsburg mit 0:5 unter.

Der FSV Mainz bejubelte im Kampf gegen den Abstieg indes einen 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg und kletterte auf Platz 16 vorbei an Arminia Bielefeld, das am Sonntag bei Bayer Leverkusen spielt. Union Berlin nährte mit einem 2:1-Erfolg gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten 1. FC Köln die Chancen auf einen internationalen Startplatz.

Flick als Löw-Nachfolger?

Bayern-Trainer Flick ließ sich vor dem Anpfiff von den erneuten Fragen um seine Zukunft möglicherweise beim DFB nicht all zu viel entlocken und richtete die Konzentration auf die Partie in Bremen. Mit Erfolg. Nur 13 Minuten nach dem Führungstor durch Nationalspieler Leon Goretzka (22. Spielminute) legte Auswahlkollege Serge Gnabry nach einer tollen Kombination und wunderbarer Vorlage von Thomas Müller nach.

Das Fehlen von Abwehrchef David Alaba wegen muskulärer Probleme machte sich nicht bemerkbar, die Bayern hatten die Bremer im Griff. Nach der Pause traf auch noch Lewandowski (67.).

Für den SV Werder, dem durch Niclas Füllkrug (87.) nur der Anschlusstreffer gelang, war es die 20. Niederlage gegen die Bayern in den vergangenen 21 Bundesliga-Partien nacheinander. An ein 1:1 wie im Hinspiel war diesmal nicht zu denken.

Mustafi leitet Pleite ein

Es passte schon irgendwie ins Bild der Schalker: Ausgerechnet der als Hoffnungsträger geholte Shkodran Mustafi leitete mit einem Eigentor in der 32. Spielminute die 17. Niederlage der Gelsenkirchener in dieser Saison ein. Nach dem Remis bei seinem Einstand musste auch Dimitrios Grammozis die Erfahrung machen, als Schalker Trainer-Verlierer den Platz zu verlassen.

Richtig Bitter wurde es durch die weiteren Tore von Wout Weghorst (51.), Ridle Baku (58.), Josip Brekalo (64.) und Maximilian Philipp (79.). Der VfL festigte Tabellenrang drei und kam zum ersten Sieg nach zwei Pflichtspielniederlagen nacheinander.

Union macht die Alte Försterei zur Festung

Die Siegesserie von Union Berlin in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln ging weiter. Im vierten Duell schoss Ondrej Duda in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Gäste in Führung.

Der Ausgleich durch Max Kruse kurz nach der Pause (48.) ging ebenfalls auf einen Elfmeter zurück, ehe Christopher Trimmel (67.) der Siegtreffer gelang. Im Stadion An der Alten Försterei sind die "Eisernen" nun seit zwölf Bundesliga-Partien unbezwungen.

Der Mainzer Jubel war riesig nach dem Siegtreffer durch Robin Quaison in der 84. Minute. Die Rheinhessen bezwangen damit den Sportclub und zogen in der Tabelle nach Punkten zunächst mit Hertha BSC auf dem 15. Platz gleich. Die Berliner mussten am Abend aber noch bei Borussia Dortmund spielen. (dpa/msc)

Robert Lewandowski, Rafal Gikiewicz, FC Bayern München, FC Augsburg, Bundesliga, 34. Spieltag, 2021
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