Tränen passen nicht zur Statur Benjamin Mendys, der mal der teuerste Fußball-Verteidiger der Welt war. Vor Gericht hatte der Franzose nun eine Verteidigung an seiner Seite, die es geschafft hat, dass die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den 29-Jährigen fallen gelassen wurden.

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Der frühere Spieler des englischen Meisters Manchester City, Benjamin Mendy, ist im jüngsten Prozess um einen Vergewaltigungsvorwurf und den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung freigesprochen worden.

Benjamin Mendy
Benjamin Mendy ist im jüngsten Prozess vom Vorwurf der versuchten Vergewaltigung freigesprochen worden. © dpa / David Rawcliffe/Press Association/dpa

Die Jury im Chester Crown Court befand den 28 Jahre alten französischen Nationalspieler für unschuldig, wie die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal meldete. Ihm war vorgeworfen worden, im Oktober 2018 eine 29 Jahre alte Frau in seinem Anwesen in der Grafschaft Cheshire vergewaltigt zu haben. Auch die versuchte Vergewaltigung einer 24-Jährigen sollte sich der Anklage zufolge dort zwei Jahre später abgespielt haben.

Benjamin Mendy vergießt bei der Verkündung des Urteils Tränen

Mendy nahm den Freispruch laut PA unter Tränen entgegen. Er war zuvor bereits in einem separaten Verfahren von dem Vorwurf der Vergewaltigung in sechs Fällen und einem Fall von sexueller Nötigung freigesprochen worden. Zu den beiden nun neu verhandelten Vorwürfen hatte sich die Jury damals aber nicht auf eine Entscheidung einigen können.

Der Vertrag des Franzosen mit Manchester City endete am 1. Juli. Als er 2017 vom AS Monaco zu Man City gewechselt war, galt er mit einer Ablösesumme von 57,5 Millionen Euro als bis dahin teuerster Verteidiger der Welt. (dpa/hau)

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