Queen Elizabeth II. setzt ein Zeichen für ihre Familie: Nach dem Epstein-Skandal zeigte sich die britische Monarchin am Sonntag erstmals wieder mit ihrem Sohn Prinz Andrew in der Öffentlichkeit.

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Queen Elizabeth II. steht auch weiterhin hinter ihrem Sohn Prinz Andrew. Am Sonntag ließ sich die 93-Jährige zusammen mit dem 59-Jährigen beim Besuch eines Gottesdienstes in Sandringham blicken.

Queen Elizabeth II. nahm ihren in der Kritik stehenden Sohn Prinz Andrew (2.v.r.) mit in den Sonntagsgottesdienst.

Prinz Andrew: Verwicklung in Epstein-Skandal

Prinz Andrew machte Ende November einige Schlagzeilen: Der Royal soll im Rahmen der Ermittlungen um den verstorbenen Jeffrey Epstein in einen Missbrauchsskandal verwickelt sein und Sex mit einer Minderjährigen gehabt haben. In einem darauffolgenden BBC-Interview hatte sich der Sohn der Queen in Widersprüche verwickelt. Die Folge: Prinz Andrew trat von seinen royalen Pflichten zurück.

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Britische Royals gehen in die Kirche - doch nicht alle sind dabei

Die britischen Royals feiern den traditionellen Weihnachtsgottesdienst jedes Jahr in einer Kirche im englischen Sandringham. Der kleine Prinz George (6) und seine Schwester Charlotte (4) waren 2019 zum ersten Mal dabei. Andere Mitglieder der Königsfamilie fehlten hingegen.

Seit seinem Rückzug war Prinz Andrew nicht mehr zusammen mit der Royal Family in der Öffentlichkeit aufgetreten. Dies änderte sich nun am Sonntag – und damit keine 24 Stunden nach dem Statement der Queen zum Megxit.

Queen äußert sich zu Megxit

Am Samstag gab die Monarchin in einem persönlichen Brief bekannt, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan ab Frühling von ihren royalen Pflichten entbunden seien. Scheint ganz so, als ob die Schlagzeilen um das britische Königshaus so schnell nicht abklingen.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

Prinz Andrew gerät in Epstein-Affäre weiter unter Druck

Die BBC zeigt am Montagabend ein Interview mit einem Opfer aus dem Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein aus. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre erhebt darin der britischen Rundfunkanstalt zufolge erneut schwere Vorwürfe gegen den zweitältesten Sohn der Queen, Prinz Andrew. (Teaserbild: imago images/AAP)