Model und Ex von Skispringer Sven Hannawald: So wird Alena Gerber wahrgenommen - und so schnell kommt sie aus dieser Schublade nicht wieder raus. Die 26-Jährige ist es aber leid, ständig zu oberflächlichen Themen wie Mode und Liebesleben befragt zu werden.

Vor Kurzem sorgte Sandra Bullock durch ein Interview mit dem US-Magazin "Variety" für Aufsehen. Die 51-Jährige fühle sich als Frau in Hollywood diskriminiert und verspottet. Während sie auf roten Teppichen ständig zu ihren Haaren und Kleidern befragt wird, sprechen ihre männlichen Kollegen neben ihr über politische Themen.

Damit hat Bullock wohl einen Nerv getroffen, andere Stars wie Sharon Stone oder Patricia Arquette pflichten ihr bei.

Alena Gerber: "Ich bin einfach eine hübsche Püppi"

Auch Model und Moderatorin Alena Gerber sieht es ähnlich: "Ja, das stimmt. Ich werde oft zum Thema Mode befragt. Das ist für mich aber superirrelevant", sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion und fügt ironisch hinzu: "Ich bin einfach eine hübsche Püppi in schöner Mode."

Die 26-Jährige würde gerne mehr über ihre Arbeit als Moderatorin und ihre sozialen Engagements sprechen: "Nicht über mein Liebesleben oder Designer".

Gerber engagiere sich für die Tierschutzorganisationen "Peta" und "Vier Pfoten". "Für die reise ich um die Welt. In Rumänien habe ich zuletzt Straßenhunde kastriert. Aber niemand fragt mich danach", sagt die Moderatorin.

Alena Gerber. "Ich bin schon zweimal umgekippt"

Am Tag kastriere sie dort vier bis fünf Hunde: "Wenn Hunde kastriert sind, dürfen sie nicht getötet werden. Wenn nicht, gibt es pro getöteten Hund 50 Euro. Da wird jeder x-beliebige Mensch zum Mörder."

Im Gegensatz zu ihren Jobs als Model und Moderatorin sei ihr Einsatz für herrenlose Hunde etwas "Nachhaltiges" – auch wenn es ihr nicht immer leicht fällt: "Ich bin auch schon zweimal dabei umgekippt."