Seit fast zwei Jahren kämpft Schauspielerin Shannen Doherty gegen den Krebs. Fans lässt sie über die sozialen Medien teilhaben an ihrem schweren Weg - und bewegt mit ihren Botschaften.

Eine schwere Krankheit: Für viele betroffene Stars ist das ein Grund, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Shannen Doherty hingegen scheint Kraft daraus zu schöpfen, ihre Fans an ihrem Schicksal teilhaben zu lassen.

Die an Brustkrebs erkrankte Schauspielerin ("Beverly Hills 90210", "Charmed") bewegt das Netz fast täglich mit berührenden Posts aus ihrem Privatleben. Bilder, die besonders schwere Momente zeigen, sind in Schwarz-Weiß gehalten.

Dohertys Lebenszeichen offenbaren Details, wie die 45-Jährige mit ihrem Kampf umgeht. So teilte sie ihren Fans diese Woche etwa mit, dass sie ihr Bestrahlungsgerät "Maggie" nennt. "Ich liebe sie, weil sie Teil der lebensrettenden Behandlung ist, die ich erhalte", schreibt Doherty.

Irgendwann, so hofft die Schauspielerin, werden solche Therapien gar nicht mehr nötig sein: "Eines Tages kann Maggie in Rente gehen, weil die Ursache von Krebs gefunden wurde und mit Dingen wie einer Immuntherapie bekämpft werden kann. Jetzt im Moment sind es aber Maggie und ich. Ich sehe sie morgen gleich zweimal, sodass ich diese Phase schneller abwickeln kann. Gute Nacht, süße Maggie. Bis morgen."

Auch den Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten, dankt Doherty regelmäßig via Facebook, etwa ihrer Mutter:

Ihr Ehemann Kurt Iswarienko, mit dem sie seit fünf Jahren verheiratet ist, ist ihr eine große Stütze:

Doherty zeigt nicht zuletzt die Brutalität der Therapie: "Die Bestrahlung macht mir Angst (...). Ich hasse sie."

Besonders bewegten die Bilder, die sie vor einigen Monaten nach der Chemotherapie mit ihren Fans teilte: "Manchmal hat man das Gefühl, man schafft es nicht. Doch das geht vorbei", kommentierte sie, "Hoffnung ist möglich."

Und an alle, die ebenfalls an Krebs leiden, richtete sie die Worte: "Bleibt mutig. Bleibt stark. Bleibt optimistisch."

(af)

Bin ich noch schön? Viele Krebspatientinnen stellen sich diese Frage. Denn der Medikamenten-Cocktail bei der Chemotherapie verändert das Äußere stark: Die Haare fallen aus, ebenso die Augenbrauen und Wimpern. Das nagt am Selbstbewusstsein der Frauen. Damit sie wieder ihre Schönheit in der Krankheit finden, macht sich ein Verein in München für sie stark. Mit großem Erfolg.

Teaserbild: © Shannen Doherty / Facebook