Haben Sie schon immer mal überlegt, die Welt zu bereisen und dabei mysteriösen Geschichten auf den Grund zu gehen? Wir haben die perfekte Route für alle Freunde gruseliger und außergewöhnlicher Phänomene vorbereitet.

Ob grausiger Mordfall, furchteinflößende Horrorgeschichte, antikes Mysterium oder sensationelles Naturphänomen: In unserer Mystery-Reihe entführt Sie die Redaktion jeden Mittwoch auf's Neue in die fabelhafte Welt solcher Geschichten.

Falls Sie die faszinierenden Schauplätze mysteriöser Vorkommnisse selbst einmal bereisen möchten, haben wir eine Lösung parat.

1. Etappe: Mysterien in Deutschland und Europa

Starten Sie Ihre Weltreise aus logistischen Gründen bestenfalls in Europa und besuchen Sie zum Auftakt Ihrer Reise die bayerische Idylle von Hinterkaifeck. Dort haben Sie die Möglichkeit auf den bis heute dubiosen Spuren der weltbekannten Tannöd-Morde zu wandeln. Der Fall gehört zu den rätselhaftesten der deutschen Kriminalgeschichte. Die Opfer wurden brutal erschlagen – der Mörder nie gefunden. Vielleicht stoßen Sie ja auf neue Erkenntnisse und können zur Aufklärung des seit 1922 ungeklärten Verbrechens beitragen.

Machen Sie unbedingt auch in Rumänien halt. Angst vor Gruselgeschichten sollten Sie im dortigen Hoia-Baciu-Wald allerdings bestenfalls nicht haben. Glaubt man den schaurigen Erzählungen, werden Sie dort Außerirdische, Gespenster, ein Tor zu einer anderen Dimension und andere unerklärliche Begebenheiten vorfinden. Rumänien hat also in Sachen Mystery noch deutlich mehr zu bieten als nur Graf Dracula.

Aus den schaurigen Wäldern Transsilvaniens geht es weiter ans Mittelmeer.

Anstatt die Vorzüge des mediterranen Klimas auf Sizilien zu genießen, sollten Sie als Mystery-Reisender natürlich lieber die Mumiengrotten von Palermo erkunden.

Rätselhafte Morde beschäftigen Kriminologen schon seit 1922.

Hier spukt es! Hoia Baciu ist der gruseligste Wald der Welt.

Tote hängen an den Wänden: Der wohl gruseligste Ort in ganz Sizilien.

2. Etappe: Rätsel des afrikanischen Kontinents

Auch außerhalb Europas werden Sie auf spannende und geheimnisvolle Mysterien treffen. Unsere Route führt Sie nach Afrika. Die Pyramiden von Gizeh sind ein Klassiker für jeden Touristen, der etwas für die Antike und deren Vermächtnis übrig hat.

Besuchen Sie also Ägypten und erfahren Sie mehr über die gigantischen Bauwerke und alle Mythen rund um deren Entstehung.

Statten Sie nun dem Nyos-See in Kamerun einen Besuch ab. Seine Historie sorgt für Gänsehaut und brachte ihm den Spitznamen "Killer-See" ein.

Die beeindruckenden Bauwerke in Ägypten bleiben mysteriös.

Niemand wagt sich mehr in die Nähe, denn in der Tiefe lauert der Tod.

3. Etappe: Geheimnisvolles in Süd- und Nordamerika

Lassen Sie sich auch Südamerika nicht entgehen! Dort wird Sie als Mystery-Fan der Maracaibo-See in Venezuela ganz besonders begeistern. Auch Reiselustige, die gerne außergewöhnliche Naturschauspiele bewundern, sollten dieses Gewässer gesehen haben. In bis zu 160 Nächten pro Jahr kann es dort zu gigantischen Gewittern kommen - mit 280 Blitzen pro Stunde!

Ein Hauch von Weltuntergang schwingt an diesem magischen Ort genauso mit wie in der Horrorstadt schlechthin - Centralia. Um dorthin zu gelangen, müssen Sie Ihren Trip in die Vereinigten Staaten fortsetzen, nach Pennsylvania. In Centralia bedeckt Asche die aufgeplatzten, tief zerfurchten Straßen. Abgestorbene, weiß gebleichte Bäume säumen den Wegesrand. Lodernde Flammen unter der Erde erhitzen den Boden und dichter Nebel steigt zwischen den Gräbern des Friedhofs auf.

Sofern Ihnen das immer noch nicht rätselhaft genug ist, sollten Sie ins Death Valley reisen und versuchen herauszufinden, was es mit den wandernden Steinen auf sich hat.

Wenn am Maracaibo-See die Sonne sinkt, beginnt das Phänomen.

Ein Dorf in Pennsylvania dient als Vorlage für Horror-Videospiel.

Auf einem abgelegenen Salzsee in den USA geschehen unheimliche Dinge.

4. Etappe: Über Japan und Russland zurück

Zum Abschluss der langen Reise geht es nach Fernost. Vor der japanischen Küste können Sie die Geisterinsel Hashima erkunden.

Sofern Sie sich in die verlassenen Ruinen dieser einst hochtechnisierten Stadt trauen, werden Sie verstehen, warum sich kaum jemand mehr dort hinwagt.

Es wird nun langsam Zeit für die Heimreise. Ein kleiner Abstecher über das russische Ural-Gebirge ist allerdings noch Pflicht für solch ein Abenteuer.

Oder wollen Sie etwa nicht herausfinden, warum und durch wen oder was das grauenvolle Unglück am Djatlow-Pass zustande kommen konnte?

Warum haben Bewohner die Insel Hashima fluchtartig verlassen?

Die grausige Geschichte der toten Wanderer am Djatlow-Pass.