Marie-Christine Fischer

Redakteurin Politik

Geboren 1989 in Augsburg. Studierte Medien & Kommunikation an der Universität Passau. Nach einem journalistischen Ausflug zu den Costa del Sol Nachrichten in Andalusien volontierte sie beim Münchner Merkur und arbeitete als Onlineredakteurin beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Als Online-Editor News ist sie für die Ressorts Politik, Wirtschaft und Panorama mitverantwortlich.

Artikel von Marie-Christine Fischer

In dieser Woche macht der Wonnemonat Mai seinem Namen alle Ehre: Es wird überwiegend sonnig - und teilweise richtig heiß. Nur einzelne Schauer und Gewitter trüben das Bild. 

Richtungsentscheidung im Iran: Bei der Präsidentenwahl am heutigen Freitag tritt der amtierende moderate Präsident Hassan Ruhani gegen den religiösen Hardliner Ebrahim Raeissi an. Die Erfolge bei der Öffnung des Landes stehen auf dem Spiel. 

Schwarz-Gelb stand in NRW in den letzten Jahren vor allem für Borussia Dortmund - und ein bisschen für Alemannia Aachen. Das könnte sich nun ändern, denn CDU und FDP sprechen über eine mögliche Koalition. Diese Sondierungsgesprächen nähren eine Hoffnung: Geht da auch was auf Bundesebene?

Hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach dem Debakel in Nordrhein-Westfalen schon verloren? Oder ist das Ergebnis der Landtagswahl wenig aussagekräftig für die Bundestagswahl? Wir haben zwei gute und zwei schlechte Nachrichten für die SPD. 

Ein an den gefeuerten Ex-FBI-Chef James Comey adressierter Tweet bringt US-Präsident Donald Trump massive Kritik ein. Einige seiner Kritiker gehen sogar soweit zu sagen, Trump habe sich strafbar gemacht.

Vor prunkvoller Kulisse und mit Kanonendonner startet Frankreichs neuer Präsident in sein Amt. Seine Frau Brigitte scheint sich auf dem roten Teppich schon recht wohl zu fühlen. Die Franzosen aber interessiert ein anderer Name.

Philipp Franke hat den Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise aus nächster Nähe erlebt: Als Bundespolizist arbeitete an der deutsch-österreichischen Grenze. Eine einprägsame Erfahrung.

Wie ein Damoklesschwert schwebt der Atomstreit mit Nordkorea über der Welt. Es bestehe die Möglichkeit, eines großen, großen Konfliktes mit Nordkorea, hat US-Präsident Donald Trump jüngst gesagt. Wie nah sind wir einem Krieg schon? Fragen an einen Nordkorea-Experten.

Sie passt auf ein Din-A4-Blatt und soll der ganz große Wurf werden: Donald Trumps Steuerreform. Doch was Trump als Erlösung für den Normalbürger verkauft, kommt vor allem Menschen wie ihm selbst zu Gute: Unternehmern und Spitzenverdienern.

Frankreich hat entschieden: Der liberale Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen ziehen in die Stichwahl um das Präsidentenamt ein. Der Wahlabend im Überblick. 

Warum so viele Deutschtürken für das Präsidialsystem gestimmt haben.

Es klingt paradox: Ausgerechnet die rechtspopulistische AfD will ein "Garant jüdischen Lebens" in Deutschland sein. Antisemitismus-Experte Marcus Funck glaubt, die Strategie hinter den ungewohnten Tönen zu kennen. Er sagt: Der Alternative für Deutschland geht es vor allem darum, ihr Image rein zu waschen. 

Ein Traumpaar waren Großbritannien und die Europäische Union nie. Jetzt wollen sie endgültig getrennte Wege gehen. Bis die Scheidung durch ist, wird allerdings noch viel Wasser die Themse hinunterfließen. Hochzeit, Trennung, Rosenkrieg - Ein Überblick über das, was war, und das, was jetzt bis zum Brexit kommen könnte.

Ein Mann hat in London drei Menschen getötet und rund 30 verletzt. Seine Waffen: Ein Auto und zwei Messer - Dinge, die fast jeder besitzt. Warum der Terrorismusforscher Peter Neumann glaubt: Die Tat trägt die Handschrift des IS.

Knapp acht Monate nach dem Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum in München hat die Polizei ihre Ermittlungen zu dem Fall abgeschlossen - und erschreckende Einzelheiten über die Tat veröffentlicht.

Dass der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden eskaliert ist, spielt Recip Tayyip Erdogan in die Karten. Gerade deshalb sind von den Europäern jetzt zwei Dinge gefragt, sagt Türkei-Experte Yunus Ulusoy: Gesprächsbereitschaft und ein offenes Ohr für Erdogans Anhänger.

Der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden um verhinderte Wahlkampfauftritte ist eskaliert. "Das sind Überbleibsel der Nazis, das sind Faschisten", sagt der türkische Ministerpräsident Recip Tayyip Erdogan über die Niederländer. Dabei haben die Niederlande wie kaum ein anderes westeuropäisches Land unter dem Hitler-Regime gelitten. Fünf Fakten.

Recip Tayyip Erdogan baut die Türkei in eine Diktatur um, an deren Spitze er selbst stehen soll. Er lässt reihenweise politische Gegner und Journalisten wegsperren - während er die Bundesrepublik mit Nazi-Deutschland vergleicht. Wie geht man mit so einen Staatsmann um? Muss die EU nicht endlich auf den Tisch hauen? Nein, sagt Renate Sommer, Türkei-Expertin der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Sie ist sicher: Damit würde Europa Erdogan in die Karten spielen.

Wegen des Streits um Wahlkampf-Auftritte türkischer Politiker in Deutschland ist das deutsch-türkische Verhältnis extrem angespannt. Und Präsident Erdogan lässt nicht locker: "Wenn ich will, komme ich", sagt er. Darf er das? Wird er kommen? Und wie geht es jetzt weiter?

Deutsche Behörden haben zwei Wahlkampf-Auftritte von türkischen Ministern in Deutschland unterbunden. Die türkische Regierung ist erzürnt. Was spricht für Wahlkampauftritte türkischer Politiker in Deutschland, was dagegen? Unter welchen Umständen sind Verbote möglich? Und warum ist Erdogans AKP überhaupt so scharf auf Wahlkampf in Deutschland?

Das Urteil gegen die sogenannten Ku'damm-Raser sorgt für Aufsehen: Erstmals hat ein Gericht zwei Raser wegen Mordes verurteilt, nicht nur wegen fahrlässiger Tötung. Was ist der Unterschied? Und wird das Urteil vor dem Bundesgerichtshof Bestand haben? Antworten und Einschätzungen von Strafverteidiger Jesko Baumhöfener.

Kaum hat die Woche begonnen, ist der schönste Teil schon wieder vorbei: Nach einem weitgehend trockenen Rosenmontag geht es in den kommenden Tagen mit dem Wetter massiv bergab.

Der größte Lobbyverband der deutschen Arbeitgeber greift Martin Schulz an. Der SPD-Kanzlerkandidat soll mit falschen Zahlen zur befristeten Beschäftigung argumentiert haben. Der Faktencheck zeigt: Die Kritik ist berechtigt - aber auch die Arbeitgeber nutzen eine falsche Zahl.

Einen schlechteren Zeitpunkt hätte sich "Thomas" kaum aussuchen können: Ausgerechnet am Donnerstag - dem ersten Tag des Straßenkarnevals - fegt das Orkantief über Deutschland hinweg.

Immer wieder bezichtigt Donald Trump Journalisten der Lüge. Er beleidigt sie, verkauft sie für dumm. Medienwissenschaftler Stephan Weichert ist überzeugt: Langfristig wird der Präsident damit vor allem sich selbst schaden.