Vatikan

Wieder rückt ein Expertenteam am deutschen Friedhof im Vatikan an. Können sie eines der größten Mysterien des Kirchenstaates lösen? Sie suchen nicht nur Gebeine eines verschwundenen Mädchens.

Hinter den Mauern des Vatikans endet die Transparenz: Bei der Öffnung zweier Gräber im Herrschaftsbereich des Papstes stoßen die Kriminaltechniker auf nichts als Hohlräume. Sie suchten nach einem verschwundenden Mädchen und sind um mehrere neue Fragen reicher.

Vor mehr als 35 Jahren ist die Tochter eines Vatikan-Dieners spurlos in Rom verschwunden. Um das Mädchen Emanuela Orlandi ranken sich seitdem viele wilde Geschichten. Nun lässt der Kirchenstaat zwei Gräber auf einem deutschen Friedhof öffnen. Was werden sie dort finden?

Der Vatikan hat in einem offiziellen Dokument eine "Gender-Ideologie" kritisiert, wonach Menschen ihr Geschlecht wählen oder wechseln können. In Schulen mache sich zudem beim Thema Sexualität ein "Bildungsnotstand" breit.

Für die Sicherheit des Papstes zu sorgen, verliert zunehmend an Anziehungskraft. Die berühmte Schweizergarde des Vatikans schrumpft dramatisch. Dabei hat Papst Franziskus I. die strengen Vorschriften bereits gelockert.

Der frühere Papst Benedikt meldet sich aus dem Off zum heikelsten Thema für die katholische Kirche zurück. In einem Schreiben macht er die Liberalisierung der Sexualität für die Missbrauchskrise verantwortlich - und erntet Kritik.

Als Finanzchef war Kardinal George Pell die Nummer drei im Vatikan. Er ist nun der hochrangigste Kirchenvertreter, der je wegen Missbrauchs verurteilt wurde. Die Strafe fällt jedoch vergleichsweise gering aus.

Nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist der ehemalige Finanzchef des Vatikans, George Pell, verhaftet worden. Dem früherem Vertrauten von Papst Franziskus drohen bis zu 50 Jahre Haft.

Der australische Kardinal George Pell ist wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen worden. Das Gerichtsurteil war bereits im Dezember des vergangenen Jahres ergangen, war bis jetzt aber unter Verschluss gehalten worden.

Die katholische Kirche sucht in einem Krisengipfel im Vatikan Antworten auf die Missbrauchsfälle katholischer Geistlicher. Doch wie glaubhaft sind die Beteuerungen, diese Verbrechen anzugehen?

Es war ein historisches Treffen. Entsprechend groß waren die Erwartungen an die Rede von Papst Franziskus zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan. Auszüge seiner Ansprache im Wortlaut.

Papst Franziskus setzt Kindesmissbrauch mit heidnischen "Menschenopfern" gleich

Für Papst Franziskus und die katholische Kirche steht viel auf dem Spiel. Was kann die beispiellose Anti-Missbrauchskonferenz in Bewegung setzen? Vorschläge und Appelle gibt es viele, wie Missbrauch verhindert und aufgearbeitet werden kann. Konkret ist wenig.

Wie will die katholische Kirche herausfinden aus der Krise um den massenhaften Missbrauch von Kindern? Auf dem Gipfeltreffen im Vatikan gibt es Vorschläge, Diskussionen, klare Schuldeingeständnisse. Doch gefordert wird noch mehr.

Im Vatikan hat am Donnerstag ein großes Sondertreffen zum Thema Missbrauch begonnen. Klar ist: Für Papst Franziskus und die katholische Kirche steht viel auf dem Spiel. Denn die Kluft zwischen der Institution und den Gläubigen ist enorm tief, wie die Aussagen von Geistlichen, Opfern und Laien zum Gipfel zeigen. (mcf/Mit Material von dpa und afp)

Am Donnerstag findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen zum Thema Missbrauch im Vatikan statt. Die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Was wird dabei diskutiert? Was sind die Ziele und kann der Papst die Erwartungen erfüllen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Aufmerksamkeit könnte kaum größer sein. Im Vatikan beginnt ein noch nie da gewesenes Spitzentreffen zum Thema Missbrauch. Für Franziskus dürfte es die härteste Probe seines Pontifikats sein. Wie ernst meint es die katholische Kirche mit der Aufklärung?

Am Donnerstag, dem selben Tag an dem der Missbrauchsgipfel von Papst Franziskus beginnt, erscheint Frédéric Martels Buch "Sodoma". Der Autor prangert die Vertuschungskultur des Vatikans im Hinblick auf Missbrauchsfälle an.

Zölibat hin oder her: Überall auf der Welt gibt es katholische Priester, die Kinder gezeugt haben - eine Tatsache, die der Vatikan leugnet. Zumindest öffentlich, denn nun hat dessen Sprecher bestätigt, dass ein internes Regelwerk zum Umgang mit diesen Priestern existiert.

Papst Franziskus hat sexuellen Missbrauch von Nonnen in der katholischen Kirche eingeräumt. "Es stimmt, es ist ein Problem", sagte er auf dem Rückflug von Abu Dhabi nach Rom am Dienstag.

Eine Zirkustruppe aus Kuba hat am Mittwoch im Vatikan für bunten Wirbel gesorgt und Papst Franziskus mit einer Mischung aus Samba und Kunststücken unterhalten.

Premiere für den Pontifex: 2019 wird Papst Franziskus zum ersten Mal die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Das verkündete der Vatikan am Donnerstag.

Im Vatikan ist am Mittwoch bei der Generalaudienz ein Kind auf die Bühne von Papst Franziskus geklettert. Dort hat es minutenlang gespielt. Den Papst hat das sichtlich gefreut. (mit Material der dpa)