Nach den Terroranschlägen in Paris hat Frankreich die EU-Länder um Unterstützung im Kampf gegen den Terror gebeten. Luxemburg läuft nach diesem Aufruf zur Hochform auf und verkündet eine respektable, wenn auch amüsante Neuigkeit bezüglich ihrer Militärpräsenz in Mali.

Nach den Terroranschlägen in Paris vom 13. November kommen immer mehr Länder der Aufforderung Hollandes nach, im Kampf gegen den Terror Hilfe zu leisten. Deutschland zum Beispiel entsendet mehr Soldaten zu Ausbildungszwecken nach Mali. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, tritt nun auch das Großherzogtum Luxemburg in Aktion. Die bahnbrechende Neuigkeit: Das Land wird ihre Militärpräsenz in Mali verdoppeln.

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Kling immens, ist es aber nicht

Die Botschaft klingt nach radikaler Aufstockung der Soldaten, ist nach genauerer Information aber eher - man muss es so sagen - lächerlich. Denn de facto ist Luxemburg im Rahmen der EU-Trainingsmission (EUTM) in Mali mit einem einzigen Soldat vertreten. Dieser darf sich im neuen Jahr nun auf einen Kollegen freuen. Den Kampf gegen den Terror will Luxemburg zusätzlich in finanzieller Form unterstützen. Das ist doch auch was.