Flüchtlinge

Bestehende Flüchtlingslager schließen, neue geschlossene Zentren nur für Abschiebekandidaten aufbauen, die griechischen Inseln entlasten - Athen kämpft um Lösungen in der Flüchtlingskrise. Die Menschen einzusperren, stößt dabei auf Kritik.

Manchen galt sein Humor als speziell, andere feierten ihn für seine lockere Art. Nun tritt er ab: Hinter Jean-Claude Juncker liegt eine bewegte Zeit als Kommissionspräsident. Brexit, Trump und Flüchtlingskrise haben Teile seiner Pläne für die vergangenen fünf Jahre durcheinandergewirbelt. Was hat er erreicht, woran ist er gescheitert?

Immer wieder drohte der türkische Präsident Erdogan in der Vergangenheit, den Flüchtlingspakt mit der EU platzen zu lassen. Bei einem Besuch in Ankara versucht Horst Seehofer das wackelnde Abkommen zu retten. Die türkischen Minister ziehen nach den Gesprächen ein positives Fazit. In einem wichtigen Punkt lässt Seehofer die Türkei allerdings abblitzen. 

Dass die deutsche Regierung die türkische in den höchsten Tönen lobt, ist selten geworden. Bei Horst Seehofers Besuch in Ankara aber war es so weit. Kein Wunder: Der Innenminister versucht, den wackelnden Flüchltingspakt mit der Türkei zu retten. Bei diesem Thema ist Europa auf das Land angewiesen - und Seehofer hat Drohungen Erdogans im Ohr. 

Nach schweren Ausschreitungen im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos trifft Athen Notmaßnahmen. Massiv sollen Migranten in die Türkei zurückgeschickt werden. Familien und kranken Menschen sollen auf das Festland.

Der Vater des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi, dessen Bild zum Symbol der Flüchtlingskrise wurde, will sich einer deutschen Seenotrettungsmission im Mittelmeer anschließen.

Kanzlerin Angela Merkel hat mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan über die weitere Umsetzung des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei gesprochen.

Die Türkei, Russland und der Iran ringen im Bürgerkriegsland Syrien um eine Lösung. Einen Plan, um eine neue Flüchtlingskrise zu vermeiden, gibt es jedoch nicht. Erdogan warnt vor einer "Tragödie".

Die griechischen Ägäis-Inseln haben sich zu einen neuen Hotspot der europäischen Flüchtlingskrise entwickelt. Im Kern geht es um Tausende Syrer, die illegal eingereist sind. Zu deren Aufnahme hatte sich die Türkei 2016 im Rahmen eines Abkommens mit der EU verpflichtet.

Bei der Wahlarena zur Landtagswahl in Brandenburg gerieten AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz und Kathrin Dannenberg (Linke) wegen der Flüchtlingspolitik aneinander. Ministerpräsident Dietmar Woidke lieferte einen blassen Auftritt ab. Und CDU-Herausforderer Ingo Senftleben schloss eine Koalition mit der AfD kategorisch aus.

Was geschah in der Politik kurz vor der Flüchtlingskrise im Sommer 2015? Welche Entscheidungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gefällt? "Die Getriebenen" soll es erzählen. Die Dreharbeiten zum Polit-Thriller sind abgeschlossen.

Wenn sich der Irankonflikt verschärft, dürften Millionen geflüchteter Afghanen das Land verlassen und nach Europa fliehen, sagt Jean Asselborn. Luxemburgs Außenminister warnt vor einer erneuten Flüchtlingswelle.

Diverse Politiker machten Horst Seehofer aufgrund der deutschen Flüchtlingspolitik jüngst mitverantwortlich für die Situation der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete. Doch Seehofer wehrt sich gegen die Kritik - und sieht die Schuld bei anderen.

Frau gegen Mann, Kapitänin gegen "Il Capitano", Seenotretterin gegen Hardliner in Flüchtlingsfragen: Der Streit um die "Sea-Watch 3" erreicht eine neue Eskalationsstufe. Carola Rackete ignoriert ein Verbot Italiens. So wird sie zum Star und Feindbild zugleich.

Die illegale Migration und die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung sind in den USA einmal mehr das bestimmende Thema: Kleinkinder vegetieren, von ihren Eltern getrennt, unter katastrophalen Bedingungen in Lagern dahin. Die Einwanderungsbehörde gibt zu, überfordert zu sein. Der Oberste Grenzschützer tritt nach nur zwei Monaten zurück. Und dann ist da noch ein bestürzendes Foto. 

Für Angelina Jolie sind Themen wie die Flüchtlingskrise zu wichtig, um nicht darüber zu sprechen. Darum heuert die Schauspielerin nun als Redakteurin bei des renommierten Magazins "Time" an.

Gibt es inzwischen ein Motiv im Fall Lübcke? Laut "Spiegel" gehen die Ermittler davon aus, dass der Tatverdächtige 2015 an der kontroversen Bürgerversammlung in Lohfelden zu einer Flüchtlingsunterkunft teilnahm. Nach der Veranstaltung soll der Verdächtige den Kasseler Regierungspräsidenten beschimpft und als "Volksverräter" bezeichnet haben.

Die UNHCR bestätigt, dass 2019 etwa 70 Millionen Menschen vor Krieg, Vertreibung und Repression fliehen müssen.

Erstmals hat sich die Bundesregierung dazu bereit erklärt, die Kinder von Anhängern des Islamischen Staates nach Deutschland zu holen. Das Auswärtige Amt bemüht sich schon seit längerem darum, Kinder aus den syrischen Flüchtlingslagern nach in die Bundesrepublik zu holen.

Zusammen mit ihrer Tochter Suri hat die Schauspielerin Katie Holmes einige Tage in einem Flüchtlingslager in Griechenland verbracht. Von ihren Erfahrungen erzählt sie nun auf Instagram.

Zwei Tage lang hat die Union im Zuge des "Werkstattgesprächs" die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel aufgearbeitet. Um mit das Thema "Migration" in Zukunft besser in den Griff zu bekommen, wurde in Berlin ausführlich über mögliche Maßnahmen diskutiert. Wir stellen die Ergebnisse des Werkstattgesprächs vor. 

Die CDU-Spitze arbeitet unter der neuen Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer an den politischen Konsequenzen der Flüchtlingskrise 2015. Ein Frühwarn-System soll mehr Flexibilität in Sachen Grenzsicherung schaffen.

Thomas de Maizière war unter Kanzlerin Angela Merkel Bundesinnenminister auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise von 2015. Nun kritisiert er organisatorische und logistische Defizite in der damaligen Situation. Zudem greift er seinen Amtsnachfolger Horst Seehofer an. Der reagiert nun.

Ex-Innenminister Thomas de Maizière rechnet mit seinem Nachfolger ab: 2016 kritisierte Horst Seehofer, damals noch Bayerns Ministerpräsident, die deutsche Flüchtlingspolitik unter de Maizère als "Herrschaft des Unrechts". Diese Aussage sei "ehrabschneidend gewesen, sagt dieser heute.